Über 6.000 Gäste feierten zu den musikalischen Klängen aus Unterreit

Gründungsfeste mit Fahnen- oder auch Fahrzeugweihen gehören in Bayern und Österreich zu den traditionellen Veranstaltungen der Feuerwehren. Neben einem Festgottesdienst und einem Festumzug gehört natürlich das dementsprechende musikalische Rahmenprogramm zu diesen Veranstaltungen. Die Musikgruppe „Ruperti-Blosn“ aus der heimischen Region wurde nun für ein Feuerwehrfest auf der Sonneninsel Grado an der Adria eingeladen, um für typisch bayerische Stimmung zu sorgen.

Grund war die 25. Internationale Feuerwehr-Sternfahrt, das Internationale Treffen aller Feuerwehren aus Europa und sogar darüber hinaus, welches alle zwei Jahre in einem anderen Land stattfindet. Die Veranstaltung ist von internationaler Bedeutung, welche von Tausenden von Feuerwehrmitgliedern und internationalen Delegationen besucht wird. An den vier Veranstaltungstagen gab es ein umfangreiches Programm mit Fach- und Technikausstellungen, einer historischen Ausstellung über die Feuerwehr von Grado, einen großen Ausstellungsbereich der lokalen Gastronomie und des Weinhandels in der Region Collio, sowie einer Feuerwehr-Oldtimer Rundfahrt durch die Region Friaul-Julisch Venetien. Höhepunkte des Festes waren eine große Parade aller teilnehmenden Feuerwehren und ein Festgottesdienst in der Kirche Sant‘ Eufemia in Grado.

Ein abendliches Unterhaltungs- und Stimmungsprogramm im großen Festzelt bei einem der größten internationalen Feuerwehrfeste durfte nicht fehlen. Im Vorfeld wurden die Veranstalter unter der Leitung von Renato Chittaro und Patrick Suligoj bereits auf die „Ruperti-Blosn“ aufmerksam und engagierten diese für die Hauptveranstaltung am Samstagabend. Mit dabei Akkordeonist Jonas Seidl aus Unterreit. Was an diesem Fest geboten wurde, sprengte dann doch alle Erwartungen. „Schätzungsweise über 6.000 Gäste waren wohl bei unserem Auftritt mit dabei“, so Jonas Seidl: „Die Bestuhlung im Zelt reichte bei weitem nicht aus und es wurden von den Veranstaltern schon Sitzgelegenheiten im Freien und viele Stehplätze eingeplant.“

Pünktlich zum Auftrittsbeginn kam dann nach tagelangen Regenfällen in Norditalien die Sonne heraus und italienische Temperaturen stellten sich ein. Über vier Stunden gab es dann Partystimmung mit Party-Hits. Speziell für die italienischen Besucher wurden die Hits wie  „Mamma Maria“ und „Sarà perchè ti amo“ gespielt. Sogar Wintersport gab es in der italienischen Frühlingsnacht mit dem „Bobfahrerlied“.

Das Publikum kam neben vielen Feuerwehren aus Deutschland und Österreich unter anderem aus Slowenien, Polen, Schweiz, Frankreich und vielen weiteren Ländern. Auch waren viele italienische Feuerwehren und  Einheimische aus der Region rund um Grado im Publikum.

Organisator Patrick Suligou, welcher für den Festzeltbetrieb verantwortlich war, bestätige den Musikern der „Ruperti-Blosn“, dass sie die richtige musikalische Wahl für das große Feuerwehrfest waren. Dies wurde den Musikanten aus der Region auch von vielen Zeltfestbesuchern bestätigt – in deutscher, italienischer und englischer Sprache. Sogar während der Heimreise auf der Autobahn erhielt die Musikgruppe Applaus aus vorbeifahrenden und überholenden Privat- und
Feuerwehrfahrzeugen und so manche Grüße mit der Hupe. Schließlich waren die Musiker mit ihrem Anhänger als „Ruperti-Blosn“ schon weithin sichtbar.

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