Einsatzkräfte reagieren unmittelbar

Nachdem die zuletzt bekannten Glutnester am vergangenen Mittwoch vollständig abgelöscht worden waren, wurden im Rahmen des fortlaufenden Monitorings durch die Landespolizeihubschrauber in den vergangenen Tagen vereinzelt neue, bislang nicht erkennbare Glutstellen entdeckt. Diese wurden unmittelbar nach ihrer Feststellung gezielt bekämpft und abgelöscht.

Die Erkundung erfolgt insbesondere mithilfe von Wärmebildkameras im Rahmen regelmäßiger Flüge der Polizeihubschrauber. Geleitet werden die Maßnahmen durch Einsatzkräfte der Feuerwehr, der Bergwacht sowie der Alpinpolizei. Die Anzahl der täglich neu detektierten Glutnester ist zuletzt leicht rückläufig.

Teilweise glühen dicke Baumstämme oder Wurzelstöcke über mehrere Tage hinweg im Inneren weiter, ohne dass dies zunächst an der Oberfläche durch Wärmebildkameras sichtbar ist. Erst im Verlauf der Zeit arbeitet sich die Hitze nach außen durch, sodass die betroffenen Stellen später mittels Wärmebildtechnik erkannt werden können. Teilweise befinden sich die Glutnester zudem tief unter Erd- oder Humusschichten, was die Erkennung und das gezielte Ablöschen zusätzlich erschwert.

Auch die anhaltenden Niederschläge bringen in diesen Fällen nur begrenzte Entlastung, da tief verborgene Glutnester durch den Regen oftmals nicht vollständig erreicht werden.

Der betroffene Bereich bleibt weiterhin gesperrt. Die Allgemeinverfügung und das bestehende Betretungsverbot gelten unverändert fort. Die Polizei kontrolliert den Bereich regelmäßig und bittet dringend darum, die Sperrungen konsequent einzuhalten.

Neben der weiterhin bestehenden Brandgefahr besteht im Gelände zusätzlich die Gefahr durch abbrechende Äste sowie umstürzende Bäume. Unabhängig davon weisen wir nochmal ausdrücklich darauf hin, dass offenes Feuer im Bergwald/alpinen Bereich aufgrund der Waldbrandgefahr zu unterlassen ist.

Das obige Bild zeigt eine illegale Feuerstelle am Zinnkopf.

Bild: Bergwacht Ruhpolding

 

 

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