2. Basketball-Bundesliga: TSV Wasserburger gastiert bei den Eisvögeln des USC Freiburg
Wenn der Ball am Samstagabend um 19 Uhr in Freiburg hochgeworfen wird, ist Hochspannung garantiert. Im Duell zwischen dem Tabellenvierten, dem TSV 1880 Wasserburg, und dem punktgleichen Fünften, den Eisvögel USC Freiburg, geht es um weit mehr als nur einen weiteren Sieg. Beide Teams stehen bei 10 Erfolgen aus 16 Partien – und damit mitten in einem packenden Rennen um die besten Ausgangspositionen für den Saisonendspurt.
Der Blick auf die Tabelle unterstreicht die Brisanz: Auf Rang zwei liegen die USC BasCats Heidelberg mit 12 Siegen, während der Sechste, die TG Würzburg, ebenfalls 10 Siege auf dem Konto hat. Zwischen Platz zwei und sechs liegen nur Nuancen – jeder Spieltag kann die Reihenfolge kräftig durcheinanderwirbeln. Entsprechend groß ist die Bedeutung der Partie im Breisgau.
Das Hinspiel in Wasserburg war nichts für schwache Nerven. Mit 59:62 mussten sich die Innstädterinnen damals denkbar knapp geschlagen geben. Entscheidend: Wasserburg trat ohne Tess Santos an, die dem Team zusätzliche Stabilität und offensive Variabilität verleiht. Mit ihr im Kader ist der TSV variabler aufgestellt – gerade in engen Schlussphasen, in denen individuelle Klasse und Übersicht den Ausschlag geben können.
Freiburg präsentiert sich in dieser Saison als junges, dynamisches Team mit viel Tempo und Intensität. Mehrere Spielerinnen sammeln parallel Spielpraxis in der 1. DBBL und bringen entsprechend Erfahrung auf höherem Niveau mit. Die Eisvögel verteidigen aggressiv, schalten schnell um und suchen früh den Abschluss. Gerade in eigener Halle treten sie selbstbewusst auf und haben mehrfach bewiesen, dass sie enge Begegnungen nervenstark entscheiden können.
Wasserburg setzt dem eine strukturierte Spielanlage entgegen. Disziplin in der Defensive, kontrollierter Spielaufbau und mannschaftliche Geschlossenheit sind die Stärken des TSV. Nach zwischenzeitlichen Schwankungen hat sich das Team stabilisiert und wichtige Siege eingefahren. Entscheidend wird sein, das Tempo der Gastgeberinnen zu kontrollieren, Ballverluste zu vermeiden und die Reboundarbeit konsequent anzunehmen. Schon im Hinspiel begegneten sich beide Teams über weite Strecken auf Augenhöhe – vieles deutet erneut auf ein Duell mit knapper Entscheidung hin.
Nach der Partie im Breisgau wartet bereits die nächste anspruchsvolle Auswärtsaufgabe: Am Samstag, 7. März, gastiert Wasserburg um 17:30 Uhr bei der TG Würzburg. Der Tabellensechste liegt ebenfalls bei 10 Siegen und mischt damit weiterhin kräftig im Rennen um die Topplätze mit. Das Hinspiel in Wasserburg konnte der TSV deutlich mit 88:67 für sich entscheiden – ein Resultat, das Selbstvertrauen gibt, im Rückspiel jedoch hart erarbeitet werden muss.
Unterstützung von den Rängen ist dabei garantiert: Der Fanclub der Wasserburger Lions organisiert am 07.03. eine Fan-Fahrt nach Würzburg. Abfahrt ist um 7:00 Uhr am Badria, MVV-Haltestellen werden angefahren, um 7:20 Uhr besteht zudem eine Zustiegsmöglichkeit am Bahnhof in Reitmehring. Die Kosten betragen 10 Euro für Fanclub-Mitglieder und 30 Euro für Nicht-Mitglieder. Im Preis inbegriffen ist eine Stadtführung in Würzburg. Anmeldungen sind am Fanclubstand, per E-Mail an info@wasserburger-lions.de oder telefonisch unter 08071/8406 möglich.
Zunächst aber gilt der volle Fokus dem Samstagabend in Freiburg. In einer derart engen Tabellenkonstellation kann dieses Spiel richtungsweisend sein – für die Platzierung, für das Selbstvertrauen und für das Momentum im Kampf um die Spitzenränge. Die Fans dürfen sich auf ein echtes Topspiel freuen.
SCHOA
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