Damengymnastik des TSV Soyen lernte wichtige Tipps und Verhaltensregeln im Notfall
Schon seit geraumer Zeit sah Maria Rummel, Übungsleiterin der Damengymnastik des TSV Soyen, die Wichtigkeit, für ihre Gruppe einen Erste-Hilfe-Kurs zu organisieren. Nun hat es geklappt, 15 Damen aus der Gruppe und zusätzlich fünf Interessenten meldeten sich für den Kompaktkurs im BRK-Haus Wasserburg an.
Inhalt des Kurses war vorwiegend Erkennungsmerkmale, allgemeine Maßnahmen und Ursachen bei Herzinfarkt oder Schlaganfall. Diese Themen wurden in drei Arbeitsgruppen dann auch ausgesprochen anschaulich und bearbeitet, sehr zur Freude der Kursleiterin Tanja Klingbeil.
Großes Interesse zeigten die Teilnehmer auch an der Wiederbelebung anhand einer Puppe, dabei waren sich alle einig, wie lebensrettend, aber auch wie anstrengend der Ernstfall sein kann. Dazu kam, wie von vielen erhofft, noch der Einsatz des in der Regel in seinen Funktionen unbekannten Defibrillators. Es muss keiner Angst davor haben, diesen im Notfall einzusetzen, eine ausgesprochen wichtige Erkenntnis, die der praktische Umgang mit sich brachte.
Wichtig allerdings wäre es zu wissen, wo diese jeweils, beispielsweise im Gemeindebereich, angebracht sind. Von der Kursleiterin kam der Hinweis, im Ernstfall sofort über die 112 den Notdienst anfordern. Am Ende des offiziellen Teils gab sie noch Antworten auf Fragen zu Vergiftungen, Verbrennungen, Wunden oder Augenverletzungen, aber auch zum richtigen Verhalten bei Menschen in einer gefährlichen Schocksituation.
Der Erste-Hilfe-Kurs brachte den Anwesenden anschaulich Theorie und Praxis näher – als wichtiges Motto nehmen die Teilnehmer mit „Niemals wegschauen – Notfallruf 112 wählen“.
MR
Schaufenster



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