Starbulls morgen in Ravensburg - Am Sonntag kommen die Freiburger Wölfe

Sechs Spieltage stehen in der DEL2 bis zur Endabrechnung vor den Playoffs noch auf dem Programm. Für die Starbulls Rosenheim geht es am drittletzten Hauptrunden-Wochenende zunächst am morgigen Freitag nach Ravensburg.

Am Sonntag empfangen die Grün-Weißen den EHC Freiburg zum Heimspiel (17 Uhr, ROFA-Stadion). Die Stimmung im Rosenheimer Eishockey-Team ist nach dem Overtime-Heimsieg im Nachholspiel gegen die Topmannschaft aus Kassel gut, die Tabellen-Situation komfortabel.

Die Starbulls stehen neun Punkte hinter dem Tabellenzweiten Kassel Huskies und acht Zählern vor dem Tabellenvierten Ravensburg Towerstars souverän auf Rang drei im DEL2-Klassement.

Zum direkten Duell gegen den Verfolger aus Oberschwaben am Freitag reisen die Rosenheimer Eishockeyspieler zudem mit dem erneut bestätigten guten Gefühl, mit absoluten Topteams der DEL2 mithalten zu können. Das Faschingsdienstagsheimspiel, das die Grün-Weißen gegen das durch und durch herausragend besetzte Team der Kassel Huskies Sekunden vor Ablauf der Verlängerung mit 3:2 für sich entschieden, hatte bereits einen Hauch von Playoff-Charakter.

Zur guten Stimmung trägt außerdem bei, dass Rosenheims Cheftrainer Jari Pasanen derzeit fast alle Mann an Bord hat. Nicht im Kader steht Stürmer Teemu Pulkkinen, der zur Geburt seines dritten Kindes in seiner finnländischen Heimat weilt und erst nach dem Wochenende an der Mangfall zurückerwartet wird.

Ravensburg kein gutes Pflaster für Rosenheim? Laut Coach Pasanen Zufall …

Die CHG-Arena in Ravensburg war für die Starbulls bisher selten ein gutes Pflaster bzw. Eis.  In den fünf Auswärtsspielen gegen die Towerstars seit dem Wiederaufstieg in die DEL2 konnten die Grün-Weißen noch keinen einzigen Punkt mitnehmen. In dieser Saison zogen sie am zweiten Advent trotz 2:1-Führung nach dem ersten Drittel mit 2:4 den Kürzeren. Die siegbringenden Ravensburger Treffer erzielten die Topstürmer Mark Rassel, Erik Karlsson und Robbie Czarnik. Diese Paradereihe der Towerstars, die bislang 155 Scorerpunkte produzierte, zumindest weitgehend auszuschalten ist der Schlüssel, um gegen die Oberschwaben erfolgreich bestehen zu können. Gegen Kassel am Dienstag hatten die Starbulls die Topstürmer des Gegners auf alle Fälle gut im Griff.

Jari Pasanen misst der Punktlos-Serie auf Ravensburger Eis keinerlei Bedeutung zu: „Das ist Zufall – genauso wie es Zufall ist, dass wir jetzt dreimal hintereinander gegen Kassel 3:2 nach Verlängerung gewonnen haben. Ravensburg hat eine gute Mannschaft und spielt gutes Hockey. Beim letzten Spiel in Kassel wollten sie zu viel, davor haben sie sechsmal hintereinander gewonnen. Wir können und wollen auch am Freitag in Ravensburg punkten.“

Natürlich wollen sich aber die Towerstars am Freitag vor eigenem Publikum für die 1:6-Niederlage am Sonntag in Kassel rehabilitieren – und ihrerseits mit einem Sieg die wohl letzte realistische Chance nutzen, auf Platz drei und die Starbulls Druck zu machen. Nach dem 47. Spieltag am Freitagabend könnte der Abstand zwischen Ravensburg und Rosenheim auf bis zu fünf Punkte geschmolzen, oder aber auf bis zu elf Zähler angewachsen ein. Teams und Zuschauer dürfen sich also auf ein spannendes „Sechs-Punkte-Spiel“ freuen.

Rosenheimer Sonntags-Heimspiel gegen aufstrebende Freiburger Wölfe

Am Sonntag duellieren sich die Starbulls im heimischen ROFA-Stadion ebenfalls mit einem Team aus Baden-Württemberg: Die Wölfe vom EHC Freiburg standen an 38 von bislang 46 Spieltagen auf dem letzten oder vorletzten Tabellenrang. Nun haben sich die Breisgauer bis auf zwei Punkte an Pre-Playoff-Platz zehn herangearbeitet. Dort rangieren aktuell die Eispiraten Crimmitschau, die am letzten Hauptrundenspieltag zu einem möglichen „Endspiel am Strich“ im Breisgau zu Gast sein werden.

Unter dem Ende November neu verpflichteten Headcoach Juraj Faith ließ das Freiburger Team zuletzt durch einige bemerkenswerte Erfolge aufhorchen. Die Februar-Heimsiege gegen Landshut (2:1) und zuletzt am vergangenen Freitag gegen Kassel (1:0) zeigten, dass die Wölfe auch defensiv weiterentwickelt haben. In den beiden genannten Spielen war übrigens der formstarke Fabian Hegmann als Torwart ein wichtiger Erfolgsfaktor und nicht die etatmäßige Nummer eins Patrik Cerveny.

Freiburg mit neuen Stürmern und den Playoffs im Blick

Mit dem 28-jährigen Christoph Kiefersauer von den Hannover Scorpions (34 Scorerpunkte in 42 Spielen) und dem 27-jährigen Thore Weyrauch von den Heilbronner Falken (54 Punkte in 41 Spielen) haben die Freiburger Wölfe kurzfristig noch zwei interessante Stürmer aus dem oberen Qualitätsregal der Eishockey-Oberliga verpflichtet. Das Ziel ist klar: Der Klassenerhalt soll ohne Playdown-Stress bereits nach der Hauptrunde feststehen, der Aufschwung der ersten Wochen des Jahres 2026 in der (Pre-)Playoff-Teilnahme münden.

Im ersten Saison-Duell zwischen Freiburg und Rosenheim gab es im Breisgau einen 3:2-Overtimesieg für die Wölfe. Danach behielten zweimal die Starbulls verdient und souverän die Oberhand (6:3 im ROFA-Stadion, 3:1 auswärts).

Eintrittskarten für das drittletzte Rosenheimer Hauptrunden-Heimspiel sind buchbar auf

www.starbulls.de/tickets und ab 15 Uhr an der Stadionkasse erhältlich.

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