Ein Nachruf der Tischtennis-Abteilung des TSV Wasserburg

Franz war ein Mann der leisen Töne. Er brauchte keine großen Worte, um Wirkung zu entfalten. Mit seiner ruhigen, besonnenen Art hat er unsere Abteilung geführt, getragen und zusammengehalten – und das über viele Jahre hinweg. Zwei Mal übernahm er die Verantwortung als Abteilungsleiter – von 2001 bis 2007 und erneut von 2011 bis 2025. In dieser Zeit hat er unseren Weg entscheidend mitgestaltet.
Gemeinschaft war für Franz kein Schlagwort, sondern gelebte Überzeugung. Gemeinsam mit seiner Frau Vroni, die selbst Teil unserer Tischtennis-Familie ist, organisierte er Ausflüge nach Kroatien, Italien oder in den Schwarzwald. Diese Reisen waren mehr als nur Vereinsfahrten – sie waren Momente des Miteinanders, des Lachens, des Zusammenhalts.
Genau das, was Franz wichtig war.
Besonders am Herzen lag ihm die Jugend. Franz wollte, dass junge Spielerinnen und Spieler im TSV nicht nur sportlich wachsen, sondern auch menschlich. Fairness, Respekt und Teamgeist – Werte, die er selbst vorlebte und die er weitergeben wollte, ganz im Sinne der Tradition von Harry Haberl und Peter Haas.
An der Tischtennisplatte zeigte sich seine kämpferische Seite. Franz gab keinen Ballwechsel verloren, er kämpfte um jeden Punkt – und blieb dabei immer fair und respektvoll. Ein Vorbild, das viele von uns geprägt hat.
Und Franz hatte immer ein offenes Ohr. Für Sorgen, für Ideen, für alles, was die Menschen in seinem Umfeld bewegte. Er war da – leise, verlässlich, zugewandt.
Wir verlieren mit Franz nicht nur einen Abteilungsleiter, sondern einen Freund. Einen Menschen, der Spuren hinterlässt: In unserer Abteilung, in unserer Gemeinschaft und in unseren Herzen.
Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Frau Vroni und allen Angehörigen.
Danke, Franz. Für deine Zeit, deine Kraft, deine Menschlichkeit. Du wirst immer ein Teil unserer Tischtennis-Familie bleiben.
Markus Reitberger im Namen der
Wasserburger Tischtennis-Abteilung
Schaufenster

Hinterlassen Sie einen Kommentar