Stadtgarde und Tanzstrolche lassen den Fasching im Rathaus ausklingen und geben den Schlüssel zurück
Traditionell zeigte die Stadtgarde Wasserburg am heutigen Faschingsdienstag im Historischen Rathaussaal nochmal ihr tänzerisches Können. Eine Veranstaltung mit viel Fröhlichkeit, Freude und ein bisschen Wehmut.
Im bis auf den letzten Platz besetzten Saal starteten die Tanzstrolche und Teenies mit ihrem Programm „Glücksrad der Gefühle“ und zeigten den Zuschauern eine breite Palette an Gefühlen – Traurigkeit, Freude, Wut und Liebe.
Die Stadtgarde zeigte im Anschluss ihr Können, dieses Jahr unter dem Motto „RoboteRmotion“. Alten, rostigen und gefühllosen Robotern wurden Emotionen eingehaucht, von Trauer und Wut bis hin zur Freude.
Bürgermeister Michael Kölbl, der mit einem Faschingsorden geehrt wurde, freute sich über die vielen begeisterten Zuschauer im Rathaus und dankte allen Gardemitgliedern. Besonders beeindruckt zeigte sich der Rathaus-Chef von den Jüngsten und deren Fähigkeit, sich so schnell umzuziehen.
„Die Wasserburger Stadtgarde ist ein Garant für den Fasching“, so Kölbl. Darüber hinaus sei die Garde immer zur Stelle, wenn man sie brauche, auch unter dem Jahr.
Wehmütig und emotional zeigten sich sowohl Garde als auch Bürgermeister bei der für Michael Kölbl letzten Schlüsselrückgabe. „Gerade heuer brauche ich den Schlüssel besonders wieder zurück, da ich ihn am 30. April an meinen Nachfolger übergebe“, erklärte Michael Kölbl. Nach 24 Jahren sei es für ihn nicht einfach, den Schlüssel heute zum letzten Mal in Empfang zu nehmen.
Und noch eine Tradition wurde fortgeführt, der Erlös der Ü-30-Party geht auch heuer wieder an einen gemeinnützigen Verein. Mit 1.111 Euro wird die „Schellen Sau“ unterstützt. Übergeben wurde der Scheck heuer neben der Garde auch von Wasserburger Schäfflern.
TANJA GEIDOBLER
Und nachfolgende Fotos von Stefan Bodmeier:
Schaufenster








































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