FC Bayern München Seniorenfußballer spielten gegen den FC Attl
Als die Seniorenfußballer des FC Bayern München am Herbstfestsonntag zum Freundschaftsspiel kamen, war der Ausgang der Partie eigentlich schon absehbar. Doch so einfach wollten es die Attler ihren Gästen dann doch nicht machen. „Wir erwarten hier Spieler, die mit vollem Einsatz ihr Bestes geben“, freute sich der Münchner Manfred Poppe, Abteilungsleiter Seniorenfußball beim FC Bayern, im Vorfeld aufs Spiel. Schon vorab war er zu einem Sichtungstraining nach Attel gekommen und besprach mit dem hiesigen Trainer Kamil Kalla die Stärken und Schwächen der einzelnen Spieler.
Weil alle Münchner Ü60-Spieler und Ü32-Spielerinnen schon mit diversen Meistertiteln und Pokalsiegen in ihren Lebensviten anreisten, legten sich die Attler besonders ins Zeug. Bei manchem Attler lagen trotzdem die Nerven blank. „Auch das ist ok. Aber bei diesem Spiel geht es um den sportlichen Austausch und um Fairness. Und nicht nur ums Gewinnen“, so Kamil Kalla.
Der Mannschaftsbus des FC Bayern stand während der gesamten Besuchszeit auf dem Attler Hof und öffnete seine Türen zur Besichtigung. Auch das gehört zum Programm der Bayern-Seniorenfußballer, wenn sie zu einem Freundschaftsspiel aufbrechen. Die Besucher nahmen das Angebot gern an, darunter natürlich auch viele Bayern-Fans unter den Attler Bewohnern.
Auch ein Geschenk hatten die Bayern im Gepäck. „Die Mannschaft übergab nach dem Einlaufen einen kompletten Trikotsatz inklusive Stutzen und Hosen an die Gastgeber, mit dem die Ü60-Herren 2024 Deutscher Vizemeister geworden sind“, so Poppe.
Nach dem Anstoß durch ihren Vorstand Dr. Jan Wiedemann schenkten die Attler den Bayern einen beherzten Kampf bis zum Schluss. Zweimal 30 Minuten spielten sie in voller Mannschaftsstärke auf dem Großfeld, und vor lauter Begeisterung waren auch mal 13 Attler Spieler auf dem Platz, bis Schiedsrichter Alexander Kirchner einschritt. Die Münchner nahmen es gelassen und waren dann doch von einigen Angriffen und Paraden der Attler überrascht. Zum Ende stand es zwar 16:6 für die Bayern. Doch es ist auch dem Einsatz des Attler Torhüters Johannes Heinerich zu verdanken, dass das Ergebnis nicht noch höher ausfiel.
Im Anschluss nahmen sich die Bayern-Spieler noch Zeit für private Erinnerungsfotos mit Fans und danach folgten alle Spieler der beiden Mannschaften zusammen gern der Einladung der Festwirte ins Zelt, wo der Nachmittag einen stimmigen Ausklang fand.
BS / Bilder: Birgit Schlinger
Schaufenster





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