Auch keine Rettung für Baum und der Kinder- und Jugend-Förderverein feiert dazu ein Fest

Im Ortszentrum von Pfaffing wird es in Kürze keinen Spielplatz mehr geben: Das Abenteuer-Areal der Gemeinde für die Kinder nah beim „Pfaffinger Hof“ wird in wenigen Tagen für immer aufgelöst – nach 20 Jahren. Ab Oktober verschwinden dann dort auch die Bäume und Sträucher, gab Bürgermeister Josef Niedermeier in der jüngsten Gemeinderatssitzung bekannt. Der Grund: Der Pachtvertrag – er war kostenlos – wurde gekündigt. Der Kinder- und Jugend-Förderverein in Pfaffing sieht das als einen Grund für ein Fest, sagte UBG-Rätin und Vereins-Vorstandsmitglied Elisabeth Gralka dazu – „damit nicht alles sang- und klanglos verschwindet“. Es findet am nächsten Samstag, 20. September, ab 11 Uhr auf dem Spielplatz statt …

Die Grundstücks-Eigentümerin und Wirtin Luise Bichler hat den Mietvertrag mit der Gemeinde Pfaffing gekündigt, wie die Öffentlichkeit schon in der März-Gemeinderatssitzung erfahren hatte (wie berichtet). Kostenlos hatte Luise Bichler all die Jahre den Platz als Gemeinde-Spielplatz zur Verfügung gestellt gehabt – dafür gebühre ihr ein besonderer Dank, betonte der Rathauschef nun erneut in der September-Rathaussitzung. Die Gegenleistung war der gepflegte Spielplatz, der auch gerne von den Familien mit Kindern genutzt wurde, die im „Pfaffinger Hof“ zu Gast waren. Das gehört nun der Vergangenheit an. Die Spielgeräte werden abgebaut – soweit möglich sollen die Arbeiten vom gemeindlichen Bauhof erledigt werden – dann werden die Geräte vorerst eingelagert und irgendwann woanders neu verteilt, so Niedermeier. Der Zaun und die Betonfundamente werden recycelt.

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Keine Rettung für ihn? Auch dieser Baum dort werde gefällt, sagte der Bürgermeister auf Nachfrage von ÜWG-Gemeinderat Sepp Reich, der sich sichtlich wunderte. Und der Kinder- und Jugend-Förderverein in Pfaffing will feiern: Ein fröhliches Abschiedsfest soll es werden kommenden Samstag – mit Kinderschminken und Spielstationen, sagte Elisabeth Gralka. Ein Grill stehe bereit für Selbstmitgebrachtes und bei schlechtem Wetter werde in den Gemeindesaal ausgewichen zum Feiern …

Foto: Renate Drax

 

 

 

 

 

 

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