Gegen Mitternacht vor Lokalen: Mehrere Fälle des Missbrauchs von Ausweispapieren

Schluss mit Party: Mehrere Fälle des Missbrauchs von Ausweispapieren beschäftigten die Polizei in der Nacht auf den heutigen Dienstag in der Rosenheimer Innenstadt vor Lokalen. Fast immer sei die Ausrede beim Türsteher oder gegenüber dem Sicherheitspersonal diese gewesen: „Das bin ich doch“. Der erste Fall schlug am späten Montag-Abend gegen 23 Uhr in der Kaiserstraße auf. Ein 23-jähriger Österreicher aus Ebbs gab seinem 17-jährigen Kumpel seinen Führerschein, damit dieser mit ihm eine Bar besuchen konnte. Doch dem Türsteher fiel das sofort auf und die Polizei wurde verständigt. Nur 45 Minuten später ereignete sich ein ähnlicher Fall vor einer Bar in der Adlzreiterstraße. Dabei übergab ein 18-Jähriger seinem 17-jährigen Kumpel ebenfalls seinen Führerschein. Die Polizei nahm sich nach Verständigung durch den Türsteher der beiden jungen Männer aus dem Raum Wasserburg an.

In der Ruedorfferstraße übergab eine 18-Jährige ihrer 15-jährigen Freundin den Führerschein kurz nach Mitternacht, um in eine Bar gelangen zu können. Doch auch hier fiel der Trick dem Türsteher sofort auf. Die beiden jungen Frauen aus Nordrhein-Westfalen, derzeit zu besuch in Rosenheim, wurden der Polizei übergeben. Die Eltern wurden von den Einsatzkräften verständigt.

Gegen ein Uhr morgens übergab ein 21-Jähriger seinem 17-jährigen Bekannten den Personalausweis. Auch hier war das Ziel, dass beide eine Bar am Salzstadel besuchen konnten. Doch der Sicherheitsdienst erkannte dies und verständigte die Polizei. Die Erziehungsberechtigten aus dem Landkreis Rosenheim wurden verständigt und holten beide wenig später von der Polizei-Inspektion ab.

Der letzte Fall ereignete sich gegen zwei Uhr morgens in der Adlzreiterstraße. Hier übergab ein 18-Jähriger seinem 17-jährigen Kumpel den Personalausweis. Doch auch hier fiel der Ausweis-Missbrauch der beiden aus dem Landkreis Rosenheim auf.

Gegen alle Beteiligten wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

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