43-Jähriger ging Polizei ins Netz - An Tankstelle gefälschte Dokumente vorgezeigt

Schleierfahnder der Grenzpolizei Raubling nahmen jetzt einen Rumänen fest, der in sein Heimatland ausgeliefert werden soll. Der Mann hatte bei einer Kontrolle an der Tank- und Rastanlage Inntal Ost gefälschte Dokumente vorgezeigt. Bei der Überprüfung seines Fahrzeugs mit französischer Zulassung konnte der Mann lediglich Fotos einer rumänischen Identitätskarte und eines rumänischen Führerscheins auf seinem Mobiltelefon vorzeigen, so die Polizei heute. Da der Verdacht bestand, dass es sich um Falschdokumente handelt, wurde die Identität des Mannes überprüft.

Dabei stellte sich heraus, dass der Mann komplett neue Personalien angenommen hatte und von rumänischen Behörden gesucht wurde. Dem internationalen Haftbefehl zufolge wird er der Verübung von Eigentumsdelikten beschuldigt.

Weiterhin sucht die Staatsanwaltschaft Essen seit drei Jahren wegen Diebstahls nach dem Mann.

Der 43-Jährige wurde festgenommen und beim Amtsgericht in Rosenheim vorgeführt. Auf richterlichen Beschluss hin brachten die Beamten ihn in eine Justizvollzugsanstalt, wo er auf seine Auslieferung wartet.

Er muss sich außerdem wegen Urkundenfälschung, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und falscher Namensangabe verantworten. Wie weitere Ermittlungen ergaben, bestand für das benutzte Fahrzeug weder eine gültige Zulassung, noch war es versichert.

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