Bauausschuss plant Erhaltungskonzept für Straßen und Wege in der Stadt

Vor gut zehn Jahren wurde eine erste Bestandsaufnahme der Straßen und Wege im Bereich des Stadtgebietes von Wasserburg mit Hilfe eines Messwagens erstellt. Seither hat die Stadt Wasserburg jährlich ein Jahresbudget von 400.000 Euro für Straßenerneuerung und Unterhaltsmaßnahmen bereitgestellt.

Dennoch hat sich der Zustand der Straßen und Wege im Stadtgebiet leicht verschlechtert. Wie Stadtbaumeisterin Mechtild Herrmann in der gestrigen Sitzung des Bau-, Umwelt- und Verkehrsausschusses ausführte, habe sich der Zustand der Straßen zwar leicht verschlechtert, „aber wir sind noch ganz ok aufgestellt.“ Dennoch seien knapp 25 Prozent der Straßen und Wege in Wasserburg in keinem guten Zustand. Und es sei klar, dass eine Verschlechterung der Situation sich beschleunige, wenn nichts geschehe. Ein besonderes Augenmerk verdiene wohl die Bahnhofstraße in Reitmehring.

Der Ausschuss nahm die Ausführungen der Stadtbaumeisterin zur Kenntnis und wird geeignete Maßnahmen treffen. Bürgermeister Wernthaler meinte nur, „man sollte diese Erkenntnisse an die Bundesregierung weiterleiten, damit die sehen, was allein der Erhalt der Straßen und Wege kostet.“

PETER RINK

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