Die JU Rosenheim-Land und AKU Oberbayern besuchten das Zementwerk Rohrdorf
Wie kann energie-intensive Industrie klimafreundlicher werden und gleichzeitig wettbewerbsfähig bleiben? Antworten auf diese Frage erhielten die Junge Union Rosenheim-Land (JU) und der Arbeitskreis Umweltsicherung und Landesentwicklung (AKU) Oberbayern jüngst bei einem Besuch des Rohrdorfer Zementwerks.
Bei der rund dreistündigen Führung erhielten die Teilnehmer einen direkten Einblick in die Abläufe eines modernen Zementwerks – vom Steinbruch über das Rohstofflager bis hin zum Ofen und der Warenausgabe. Im Mittelpunkt standen dabei insbesondere die Maßnahmen des Unternehmens auf dem Weg zu mehr CO₂-Neutralität. Vorgestellt wurden unter anderem die CO₂-Abscheidung am Ofen, das Recycling von altem Zement sowie der Einsatz alternativer Brennstoffe wie Klärschlamm.
Besonders deutlich wurde dabei das Bekenntnis des Unternehmens zum Produktionsstandort Bayern und Rosenheim. Trotz des Wettbewerbs mit importiertem Zement aus Ländern mit teilweise geringeren Umweltauflagen setzt das Werk weiterhin auf eine regionale und nachhaltige Produktion.
JU-Kreisvorsitzender Matthias Eggerl aus Rott (zudem stellvertretender Landrat – Bildmitte) betonte: „Wir sind stolz darauf, ein so traditionsreiches und zugleich innovatives Unternehmen in unserem Landkreis zu haben. Das Rohrdorfer Zementwerk ist nicht nur ein wichtiger Arbeitgeber, sondern stellt neben Zement auch andere wichtige Baustoffe aus regionaler Produktion zur Verfügung. Gleichzeitig geht das Unternehmen wichtige Schritte in Richtung CO2-neutraler Produktion. Klar ist aber auch: Die Rahmenbedingungen müssen so sein, dass auch in Zukunft Zement bei uns produziert werden kann.“
Im Anschluss ließ die Gruppe den Besuch bei einem gemeinsamen Essen im Hotel zur Post in Rohrdorf ausklingen. Aufgrund der hohen Nachfrage plant die JU, ihre Reihe der Unternehmensbesuche in der Region weiter fortzusetzen.
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