Solidaritäts-Netzwerk ruft auch in Rosenheim zu Protesten auf

Ein bundesweit handelndes Solidaritäts-Netzwerk ruft auch in Rosenheim zur Beteiligung an den am morgigen Mittwoch und am Donnerstag stattfindenden Protesten auf. Man wolle die Pläne der Bundesregierung nicht einfach so hinnehmen – gerade in den Krankenhäusern und in der Pflege leide man schon jetzt unter den Kürzungen. Aber nicht nur die Angestellten, sondern auch die Patienten seien direkt davon betroffen.  

Neben den Krankenhaus-Reformen solle jeder dritte Euro in Kriegswaffen gesteckt werden. Dagegen stehe, dass der Etat für das Wohngeld um 600 Millionen Euro reduziert werde, so die Veranstalter vom Solidaritäts-Netzwerk Rosenheim. Dazu werde es wohl noch vieles durch die Hintertür geben. Besonders eine Steuer auf Plastik würde die normalen Menschen besonders überproportional belasten.

Aus diesen Gründen rufe man dazu auf, sich an der Kundgebung des Gewerkschaftsbundes am Mittwoch um 18 Uhr am Max-Josefs-Platz und an der Demonstration durch die Rosenheimer Innenstadt des Bündnisses „Nicht auf unserem Rücken“ am Donnerstag um 19 Uhr zu beteiligen.

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