Zwölf ließen sich ausbilden für Einsätze im Katastrophen- und Bevölkerungsschutz
Nach knapp einem halben Jahr haben zwölf motivierte Ehrenamtliche ihre Grundausbildung bei den Maltesern abgeschlossen. In den verschiedenen Schnelleinsatzgruppen des Katastrophen- und Bevölkerungsschutzes werden sie sich nun mit fachspezifischen Kursen weiter spezialisieren, um bestmöglich auf zukünftige Einsätze im Katastrophen- und Bevölkerungsschutz vorbereitet zu sein. Ereignisse wie Unwetter, länger andauernde Stromausfälle oder größere Schadenslagen zeigen, wie wichtig gut vorbereitete Einsatzstrukturen auch auf regionaler Ebene sind. In solchen Situationen sind gut geschulte Einsatzkräfte unverzichtbar, um die Bevölkerung zu betreuen, medizinische Hilfe zu leisten und die Einsatzstrukturen vor Ort zu unterstützen.
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Zum erfolgreichen Abschluss der Grundausbildung im Katastrophenschutz gratulierten Andy Lukas (links – Leiter der Grundausbildung), Kevin Braun (rechts – Leiter Einsatzdienste) und Manfred Gebert (2. von links), Stadt- und Kreisbeauftragter der Malteser Rosenheim.
In der Grundausbildung haben die Ehrenamtlichen unter der Leitung von Andy Lukas, Gruppenführer der Schnelleinsatzgruppe Transport, sowohl grundlegende theoretische Kenntnisse als auch praktische Fähigkeiten für den Einsatzfall erworben. Dabei waren sie von Anfang an in die aktive Helferschaft eingebunden. Die jeweils sechs Helferinnen und Helfer im Alter von 16 bis über 60 Jahren werden die Schnelleinsatzgruppen (SEG) wie folgt verstärken: SEG Technik und Sicherheit: Marco Rathmann, Jessyca Myler und Monika Riedl; SEG Betreuung: Robert Hofmann; SEG Verpflegung: Heidi Steinlein; SEG Behandlung: Mattheo Herget, Anna Dobner, Tatjana Schober und Xenja Stalla; SEG Transport: Rudolf Ziegler, Bernd Graf und Kilian Fritsch.
Manfred Gebert, Stadt- und Kreisbeauftragter der Malteser Rosenheim, und Kevin Braun, Leiter Einsatzdienste, zeigten sich sehr erfreut über die hohe Motivation und Einsatzbereitschaft der neuen Ehrenamtlichen. „Der Zuwachs an motivierten Helferinnen und Helfern ist für unsere Arbeit im Katastrophenschutz von großer Bedeutung, damit wir im Einsatzfall schneller und flexibler helfen können – etwa bei der Betreuung Betroffener, der Verpflegung von Einsatzkräften oder der Unterstützung des Rettungsdienstes bei größeren Schadenslagen“, erklärt Gebert.
Beide dankten Andy Lukas für den persönlichen Einsatz bei der Gewinnung und Ausbildung der neuen Einsatzkräfte. Diesen wünschten sie viel Freude beim zukünftigen Engagement und viel Motivation für die anstehenden Fortbildungskurse.
„Weitere motivierte Ehrenamtliche sind jederzeit willkommen“, betont Lukas. Die Einsatzmöglichkeiten im Katastrophen- und Bevölkerungsschutz seien vielfältig. Interessierte, die sich für die Allgemeinheit engagieren möchten, können sich unabhängig von Alter oder Vorkenntnissen bei den Maltesern Rosenheim melden. „Wir stellen für jede Person ein passendes Aus- und Fortbildungsprogramm zusammen“, verspricht er.
Ein Ehrenamt im Katastrophenschutz kann auch ein geeignetes Engagement im Anschluss an das Berufsleben sein.
Informationen unter www.malteser-rosenheim.de oder unter der 08031 / 809570.
Foto: Malteser
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