Wasserburg „gewinnt“ gegen Hallbergmoos mit 3:1 – Am Freitag Pokalheimspiel gegen Erlbach
Der Wasserburger Härtetest vor dem Toto-Pokal-Spiel am Freitagabend daheim gegen den SV Erlbach dauerte nur 76 Minuten. Die Innstädter führten in der Altstadt gegen den VfB Hallbergmoos mit 3:1, als Schiedsrichter Dominik Dersein das Spiel abbrechen musste. Am Horizont war ein Unwetter aufgezogen, das mit Donner und Blitzen heranrollte. „Es war aus unserer Sicht ein sehr, sehr guter Test gegen einen Gegner, dem wir in den letzten Jahren immer auf Augenhöhe begegnet sind. Es war nur etwas schade, dass die Mannschaft, die in der zweiten Halbzeit zum Einsatz kam, nur auf etwas mehr als 30 Minuten Einsatzzeit kam“, bilanzierte Co-Trainer Max Backa. Die Löwen hatten wie schon gegen Garching in der Pause komplett durchgewechselt.
„Wir sind nicht gut ins Spiel reingekommen“, bemängelte Backa die Anfangsphase. „Wir hatten die ersten 20 Minuten keinen Zugriff. Da hatten wir kaum den Ball und liefen viel hinterher.“ Mit zunehmender Spieldauer wurde der Bayernligist aber griffiger und stellte den ambitionierten Landesligisten mehr und mehr vor Probleme. In der 37. Minute baute Wasserburg einen solchen Druck auf, dass die Gästeabwehr dem nicht mehr standhalten konnte. Nach einer Kombination durch das Zentrum konnte Sebastian Kolbe einen Weitschuss von Dominik Köck sowie den ersten Nachschuss von Adrian Lechner noch parieren. Den erneuten Abpraller hämmerte Leon Simeth humorlos mit links in die Maschen. Die Führung währte jedoch nicht lange, denn nach Abstimmungsproblemen in der Hintermannschaft war Tobias Krause nach einem einfachen Pass durch die Mitte frei durch und glich postwendend aus (39.).
„Beim zweiten und dritten Tor konnte man die Trainingsinhalte des Abschlusstrainings am Montag sehen“, freute sich Backa. Beiden Treffern ging eine Balleroberung zuvor. Beim 2:1 zwang Dominik Köck mit seiner scharfen Hereingabe Benedikt Orth zu einem Rettungsversuch, der im eigenen Tor landete (45.). Nach dem Seitenwechsel eroberte Leander Haunolder im Mittelfeld den Ball und bediente Robin Ungerath, der mit links zum 3:1 vollendete (64.), bevor knapp zehn Minuten später abgebrochen wurde. „Wir hatten einen sehr guten Übergang vom tieferen Verteidigen ins Angriffspressing. Das war sehr erfreulich“, lobte Backa, der aber im eigenen Ballbesitz Passagen sah, „die noch nicht so gut funktioniert haben.“
JAH
Schaufenster


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