Vorjahressieger spielen noch einmal ihr preisgekröntes Stück

Das besondere Schmankerl an dieser Inszenierung ist, dass auf bayerisch gespielt wird, die einzige von der Autorin gestattete Dialektfassung überhaupt.
In der Regie von Johannes Rieder spielen Sebastian Edtbauer, Cornelia von Fürstenberg, Ina Meling und Matthias Ransberger.
Der Sohn von Alex und Annette Huber hat dem Sohn von Micha und Veronika Rey zwei Vorderzähne ausgeschlagen. Also beschließen die beiden Ehepaare, sich zu treffen und sich gütlich zu einigen. Doch das ist leichter gesagt als getan. Was als versöhnliche Übereinkunft bei Clafoutis und Espresso beginnt, eskaliert zur verbalen Schlammschlacht, bei der alle Masken des zivilisierten Bürgertums fallen.
„Der Gott des Gemetzels“ in bayerischer Übersetzung behält die Konversationskomödie, aber es wird eine Französisch-Bayerische. Der Dialekt ist dabei sehr genau platziert, so dass die Figuren nie in die Nähe des Lederhosenklischees rücken, sondern sich irgendwo zwischen Paris und Berchtesgaden treffen.
Im Anschluss an die Vorstellung wird der Publikumspreis der 20. Wasserburger Theatertage verliehen. Gestiftet wird der mit 3.000 Euro dotierte Preis zu gleichen Teilen vom Förderverein des Theater Wasserburg und vom Landkreis Rosenheim.
Die Theaterbar öffnet um 18 Uhr und freut sich auf Gäste. Karten sind online unter www.theaterwasserburg.de erhältlich, oder an den Vorverkaufsstellen: Versandprofi Gartner und Tourist-Info in Wasserburg, Foto Flamm in Haag, TicketZentrum Rosenheim sowie an allen Vorverkaufsstellen von Inn-Salzach-Ticket, aber auch an der Abendkasse.
PETER RINK
Foto: Flamm
Schaufenster

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