Am Samstag, 20. Juni, soll sich alles um Migrationspolitik drehen

Am Samstag, 20.Juni, von 11 bis 17 Uhr holt der Kurt-Eisner-Verein (Rosa-Luxemburg-Stiftung Bayern) im Rosenheimer Wahlkreisbüro von Ates Gürpinar in der Salinstraße 5 ein bereits für April geplantes und krankheitsbedingt verschobenes Seminar mit Hedwig Fuß zum Thema „Migrationspolitik zwischen Rassismus und Arbeitskräftebedarf“ nach. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich und per Mail an niklas.haupt@gmail.com möglich.

Der Kurt-Eisner-Verein kündigt die Veranstaltung folgendermaßen an: „Rassismus, Ausgrenzung und Abschottung gewinnen in Deutschland wieder die Oberhand, verstärkt auch mit Unterstützung der bürgerlichen Parteien wie der SPD und Teilen der Grünen. Während Fluchtrouten tödlicher gemacht werden und Menschen mit Gewalt abgeschoben werden, wird aber gleichzeitig von Unternehmen und Industrie gefordert, verstärkt Arbeitskräfte anzuwerben. Hat dieser Widerspruch nur populistische Gründe oder verbirgt sich dahinter eine Logik, die unterschiedlichen Machtblöcken dient. Welche Interessen und Kräfteverhältnisse stecken hinter diesen Diskursen? Wir wollen uns kritisch mit Grenzregimen und Migrationspolitik in Deutschland auseinandersetzen. Gefragt wird, welche unterschiedlichen Interessen staatliche Institutionen, Parteien und Kapitalfraktionen mit Migrations -und Fluchtpolitik verbinden. Wer profitiert von dieser Politik der Ausgrenzung und Spaltung? Was kann die Linke dagegen tun?““

Ebenfalls am 20. Juni rufen um 18 Uhr die Linke Rosenheim, das offene antifaschistische Plenum Rosenheim (OAP) und der Bayerische Flüchtlingsrat zu einer gemeinsamen Demonstration mit dem Titel ^„Kein Mensch ist illegal – gegen Dobrindts menschenfeindliche Migrationspolitik“ beginnend vor dem Rosenheimer CSU-Büro in der Klepperstraße 19 auf.

 

Schaufenster