Stelldichein der bayerischen Kulturszene nächste Woche auf Freiluftbühne im Obstgarten

Den Auftakt machen am Mittwoch, 10. Juni, der Regisseur und Bestsellerautor Markus H. Rosenmüller (Foto) und sein langjähriger Weggefährte, Filmmusiker Gerd Baumann. Gemeinsam mit ihrer Band präsentieren sie einen Abend mit Poesie, Geschichten und Filmmusik.
Die kreative Partnerschaft der beiden prägt seit vielen Jahren das bayerische Kino. Baumann schrieb die Musik zu zahlreichen Rosenmüller-Filmen, darunter „Wer früher stirbt ist länger tot“, „Sommer in Orange“ oder „Beste Zeit“. In Ramsau bringen sie ihre gemeinsame künstlerische Welt auf die Bühne – persönlich, musikalisch und mit viel Humor.
Am Donnerstag, 11. Juni, folgt mit „Dreiviertelblut“ (Foto unten) – ebenso mit Gerd Baumann in der Crew – eine der prägendsten Bands der neuen, bayerischen
Musikszene. Zwischen poetischer Melancholie, scharfem Blick auf die Gegenwart und
großer musikalischer Intensität haben sich die Münchner längst weit über Bayern hinaus ein
Publikum erspielt.
Tiefsinnig, schräg und rabenschwarz wird es am Freitag, 12. Juni, mit Brustmann-Schäfer-Horn. Das Trio verbindet virtuose Musik mit feinem Sprachwitz und jener besonderen Form bayerischen Humors, die gleichzeitig zum Lachen und Nachdenken anregt. Ihre Programme bewegen sich mühelos zwischen Kabarett, Konzert und poetischer
Gesellschaftsbeobachtung.
Am Sonntag, 14. Juni, gastiert das begeisternde Ensemble „Maxjoseph“ (Foto) in Ramsau. Die vier Musiker stehen für eine neue Generation der Volksmusik: Konzertant, weltoffen und voller Spielfreude. Mit Tuba, Geige, Gitarre und Steirischer Harmonika schaffen sie Klangwelten, die traditionelle Wurzeln ebenso erkennen lassen wie Einflüsse aus Klassik, Jazz und Weltmusik.

Foto: Renate Drax
Den Abschluss der Konzertwoche übernimmt am Montag, 15. Juni, schließlich Willy Astor (Foto unten). Der Wortakrobat und Musiker zählt seit Jahrzehnten zu den beliebtesten Künstlern Deutschlands. Seine Sprachkunst, seine musikalische Virtuosität und sein unverwechselbarer Humor zeichnen ihn aus.
Dass eine derart hochkarätige Konzertreihe in einem kleinen Dorf wie Ramsau stattfindet,
ist längst kein Zufall mehr. Die Obstgarten-Konzerte haben sich in den vergangenen Jahren
zu einer festen Größe im Kulturkalender entwickelt. Zwischen Obstbäumen und
Sommerhimmel entsteht dabei eine Atmosphäre, die man auf großen Festivalgeländen
vergeblich sucht – nahbar, intensiv und ganz auf die Begegnung zwischen Künstlern und
Publikum konzentriert.
Informationen und Tickets gibt es unter
fichters-tickets.de.
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