Zum zehnten Mal: Zugführer 1 und Zug-Leiter küssten auch heuer den Boden des Festzeltes

Zum zehnten Mal ging alles gut: Auch heuer kam der Festzug zum Wasserburger Frühlingsfest unfallfrei an der Alkorstraße an. Gut 70 Minuten brauchten die rund 1.400 Teilnehmer (es hatte im Vorfeld noch viele Nachmeldungen gegeben) für die 3,1 Kilometer vom Altstadtbahnhof über die Rote Brücke durchs Burgerfeld hinauf zum Festplatz an der Alkorstraße. „Das ist alle Jahre wieder eine Herausforderung, den über 1.000 Meter langen Zug zusammen- und die Augen offen zu halten, dass nichts passiert“, sagt Zug-Leiter Christian Huber. 

Er geht jedes Jahr als Letzter ins Festzelt, wenn alle Teilnehmer des Zuges gut angekommen sind. Sein Spezi Sepp Christandl ist als Führer des ersten Zuges da schon längst oben auf dem Festplatz und regelt den ankommenden Kutschen- und Oldtimer-Verkehr. Beide treffen sich dann am Haupteingang zu einem festen Ritual. Die älteren Herren knien sich hin und küssen symbolisch den Boden der Forstinger Bierburg. „Das hat uns in all den Jahren Glück gebracht – auch wenn einige Festzeltbesucher ungläubig den Kopf schütteln“, sagt Sepp Christandl schmunzelnd. Nach dem obligaten Kuss geht’s auf die Bühne, wo der Bürgermeister, die regionale Politikprominenz und die WFV-Vertreter gemeinsam auf das Frühlingsfest anstoßen.

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