Frühjahresexkursion mit der BUND-Naturschutz Ortsgruppe Wasserburg am Sonntag
Wenn der Inn erzählen könnte, würde er von gewaltigen Kräften, stetigem Wandel und einer Landschaft berichten, die sich über Jahrtausende immer wieder neu geformt hat. Bei einer, von der hiesigen BUND-Naturschutz Ortsgruppe organisierten, geführten Exkursion, mit dem Titel „Am Fluss der Zeit“ können die Besucher genau diesen Erzählungen nachspüren – mitten in der eindrucksvollen Natur rund um die Wasserburger Innschleife.
Treffpunkt und Start ist am kommenden Sonntag, 26. April, um 14 Uhr am Bürger-Bahnhof in Wasserburg. Von dort aus beginnt ein etwa 2,5-stündiger Rundweg, der entlang des Inns zu besonderen und oft überraschenden Orten führt. Schritt für Schritt eröffnet sich eine Landschaft, die vielen vertraut erscheint – und doch voller verborgener Details steckt.
Biodiversitätsberater Jonas Garschhammer vom Landratsamt Rosenheim (Bild oben) führt die Teilnehmenden fachlich und macht sichtbar, was sonst leicht übersehen wird: seltene Tier- und Pflanzenarten, die hier einen besonderen Lebensraum gefunden haben, sowie die Spuren der unermüdlichen Arbeit des Inns. Eindrucksvoll wird deutlich, wie der Fluss mit seiner Dynamik die markanten Steilhänge geschaffen hat – ein geologisches Kleinod, das das Wasserburger Stadtbild bis heute prägt.
Dabei geht es nicht nur um Naturbeobachtung, sondern auch um das große Ganze: Wie verändern Flüsse ihre Umgebung? Wie geht der Mensch mit diesen lebendigen Landschaften um? Und warum ist es gerade heute so wichtig, diese Zusammenhänge zu verstehen und zu bewahren?
Die Exkursion lädt dazu ein, innezuhalten, genauer hinzusehen und die eigene Heimat aus einer neuen Perspektive zu entdecken. Ein Spaziergang, der Wissen vermittelt, zum Staunen anregt und den Blick für die Schönheit und Bedeutung der natürlichen Umgebung schärft.
Schaufenster


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