Die Bilanz des Polizeipräsidiums zum 24-Stunden-Blitzmarathon

Zu hohe und nicht angepasste Geschwindigkeit waren im Vorjahr die Ursachen für rund ein Viertel aller tödlichen Verkehrsunfälle in Bayern. Aus diesem Grund beteiligte sich das Polizeipräsidium Oberbayern Süd auch dieses Jahr wieder am 24-Stunden-Blitzmarathon von gestern bis heue Morgen.
„Trotz tagelanger Vorankündigung haben wir fast 900 Verkehrsteilnehmer feststellen müssen, die sich nicht an die Tempolimits gehalten haben“, kritisierte Polizeivizepräsident Michael Siefener. „Viel zu vielen ist das hohe Risiko, sich und andere durch zu schnelles Fahren zu gefährden, immer noch nicht bewusst. Daher werden wir auch künftig verstärkt die Geschwindigkeit kontrollieren müssen. Leider geht es bei Unbelehrbaren nur über den Geldbeutel bis hin zu Fahrverboten.“
16 Menschen verloren 2025 im südlichen Oberbayern im Straßenverkehr ihr Leben, weil zu schnell gefahren wurde. Das ist knapp ein Viertel der Verkehrstoten im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd. Raser waren zudem für 1.373 zum Teil schwerverletzte Verkehrsteilnehmer verantwortlich. „Diese schlimmen Schicksale wären für die Betroffenen und auch Familien vermeidbar gewesen“, so Siefener.
Während des 24-Stunden-Blitzmarathons wurden im südlichen Oberbayern 28.268 Fahrzeuge gemessen. 893 Verkehrsteilnehmer mussten wegen Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit an 121 verschiedenen Messstellen beanstandet werden. Zusätzlich wurden 145 weitere Verstöße festgestellt, die ebenfalls geahndet wurden.
Die gravierendste Geschwindigkeitsüberschreitung wurde am Mittwochabend auf der BAB A8 Fahrtrichtung Salzburg, bei Valley (Landkreis Miesbach) gemessen. Dort war die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 100 km/h beschränkt. Um 23.49 Uhr wurde ein Pkw mit 240 km/h, also 140 km/h zu schnell, bei der Messung registriert. Den verantwortlichen Fahrzeugführer erwarten nun eine Geldbuße, Punkte in der Verkehrssünderdatei in Flensburg und ein mehrmonatiges Fahrverbot.
Schaufenster

Da kannst du die Uhr danach stellen: Egal ob es sich um einen „angekündigten Blitzer“ oder um die Bekanntgabe des um 10 Prozent höheren Bierpreises auf dem Oktoberfest handelt.
Vielen Menschen ist das sch… egal.
Wenngleich unsereiner nur wenig mit dem Auto unterwegs ist, man hat nicht das Gefühl, es hätte sich am Fahrverhalten der Menschen eine spürbare Veränderung eingestellt.
Bei so wenig Inhalt kommt der Verdacht auf, die Polizei hat hier was zu verbergen.
Über den mit 240 müssen wir nicht reden. Das ist klar.
Aber wenn die anderen 899 mit 2kmh drüber gemessen wurden, dann ist das alles andere als ein Erfolg und so bedeckt wie man sich hält, schaut es ganz danach aus. In der gleichen Zeit entstanden tausende gefährliche Situationen, weil ganz vorne einer meint, er muss mit 70 auf der Landstraße alle anderen maßregeln.
Da könntst genauso gut sagen, am Hauptbahnhof wurden 900 Menschen gesichtet, die gefährlich ausgesehen haben.
Die Polizei verbirgt also mal wieder etwas. Ein Hoch auf die Verschwörungstheorien dieser Zeit!