Jahreshauptversammlung der Jagdgenossenschaft Schlicht – Gedenken an Toni Meggle
Zur Jahreshauptversammlung der Jagdgenossenschaft begrüßte Vorstand Martin Krieg viele Besucher im Gasthaus Brandmühle. Zu Beginn der Veranstaltung wurde dem im Oktober verstorbenen Toni Meggle gedacht, der 63 Jahre Jagdpächter war. Es war, so Krieg, immer eine große Freude, wenn Toni Meggle zum alljährlichen Rehessen kam.
Krieg berichtete über das vergangene Jahr. So wurden neue Abschusspläne erarbeitet und mit den Jägern abgesprochen. Die Abschusszahlen wurden leicht erhöht. Nicht ganz erreicht wurde heuer der Abschuss, ein Grund dafür ist das geänderte Verhalten der Rehe, sie gehen nun erst nach der Dämmerung aus ihrem Schutz. Hier könne auch durch die Bevölkerung geholfen werden, vor allem durch Hundebesitzer, indem man etwas später spazieren geht. Positiv fällt auf, dass es weniger Wildunfälle gibt. Es wurde nur einer gemeldet. Bei drei weiteren verendeten Rehen wurde vermutet, dass es sich um einen Unfall handelte, aufgrund der sichtbaren Knochenbrüche.
Die Kassenprüfung durch Kassier Werner Grill hatte nichts zu beanstanden und die Vorstandschaft wurde per Handzeichen einstimmig entlastet.
Im Anschluss folgte die Neuwahl der Vorstandschaft. Zum Wahlleiter wurde Markus Göschl ernannt. Der alte Vorstand ist auch der neue –1. Vorsitzender ist Martin Krieg, 2. Vorsitzender Peter Seidinger. Werner Grill bleibt Kassier, Schriftführerin Gabi Rohrmeier. Rechnungsprüfer sind Helmut Grundner und Martin Grill.
Wichtig sei, so Krieg, dass man sich bei Sichtung eines verletzten Wildtieres bei ihm unter 08073/677 oder 0175 5665334 meldet, alternativ beim Revierjäger. Diese Maßnahme helfe, unnötiges Leid für die Tiere zu vermeiden.
In angrenzenden Jagdgebieten gab es bereits Sichtungen von Waschbären, im Schlichter Jagdgebiet noch nicht, es gelte, die Augen offen zu halten.
Eine Frage gab es noch an die Jäger: „Gibt es schon eingewanderte Arten in unserem Jagdgebiet?“ Hier erklärte Krieg, dass sich der Fischotter und Biber stark ausbreiten. Ansonsten wurde noch keine eingewanderte Art gesichtet.
Schaufenster



Bei einem Wildunfall unverzüglich die Polizei oder einen Jäger verständigen, der die Möglichkeit hat das verletzte Tier schnell zu erlösen.
Der Jagdvorstand ist der falsche Weg