Faschingsturnier beim Schachklub Wasserburg

Fischerschach oder es wie seit einiger Zeit genannt wird, Freestyle Chess, eine Variante des Schach, bei der die Anfangsstellung des Partie nicht wie beim normalen Schach fest vorgegeben ist, sondern ausgelost wird, wird immer populärer. Am Freitag startete in Weissenhaus die erste offizielle Weltmeisterschaft des Weltschachverbands FIDE in dieser Disziplin. Am gleichen Tag fand aber auch das Faschingsturnier des SK Wasserburg statt, das ebenfalls mit dieser Schachvariante ausgetragen wurde.

Das Turnier wurde auf der Online-Schachplattform „Lichess“ durchgeführt. Dort können sich Spieler mit Nicknames registrieren und müssen ihren tatsächlichen Namen nicht preisgeben. Was der Sieger dieses Turniers, der sich unter dem Nickname „Pankratius_304” antrat, auch machte. Er gewann alle Partien bis auf die letzte, in der er gegen den drittplatzierten Till Salden nur remisierte und hatte deshalb einen großen Vorsprung auf die übrigen Teilnehmer, die alle wohlbekannte  Spieler des SK Wasserburg waren. Zweiter wurde der amtierende Klubmeister Johannes Irl gefolgt von Till Salden, der zum ersten Mal beim Faschingsturnier antrat. Sarah Ito verpasste knapp den Sprung auf’s Stockerl und wurde Vierte. Dann folgten Andreas Weininger und der nach längerer Schachpause wieder aktiv gewordene Kenzo Strauß.

Das Bild zeigt die Ausgangsstellung aus einer Partie zwischen den beiden Erstplatzierten.

Schaufenster