Infostand von Wasserburger Block und Parteifreien/ÜWG

Beim gemeinsamen Infostand in Wasserburg suchten der Wasserburger Block und der Kreisverband der Parteifreien/ÜWG am Samstag das direkte Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern – und trafen dabei auf deutlich mehr Diskussionsbedarf als auf Wahlkampf-Romantik. Unterstützt wurde die Aktion von Rudi Leitmannstetter, der sowohl Erster Bürgermeister der Gemeinde Vogtareuth ist, als auch aktuell im Kreistag vertreten ist.

Neben Rudi Leitmannstetter waren auch die Schriftführerin des Kreisverbandes Claudia Schaber sowie Bürgermeisterkandidat Georg Gäch vor Ort, die ebenfalls für den Kreisverband kandidieren. Insgesamt treten sechs Mitglieder des Wasserburger Blocks für die Parteifreien/ÜWG bei der Kreistagswahl an.

Passend zum Valentinstag verteilten unter anderem die beiden Stadträte Armin Sinzinger und Sepp Christandl neben Informationsmaterial auch Primeln für die Damen, ein freundlicher Akzent, der jedoch schnell von ernsteren Themen abgelöst wurde.

Gesprächsthema Nummer eins war die Podiumsdiskussion vom 11. Februar. Viele Besucher äußerten Unverständnis über das Format und wünschten sich deutlich mehr Klartext und Diskussion statt einer bloßen Fragerunde.

Ebenso intensiv diskutiert wurde die Finanzlage der Stadt. Während das aktuelle Finanzpolster öffentlich gern als Erfolg verkauft werde, sehen viele Bürger die Lage kritischer: Der massive Investitionsstau drohe die Stadt in den kommenden Jahren teuer einzuholen – mit entsprechend steigender Verschuldung.

Auch die „große Politik“ sorgte für Gesprächsstoff. Besonders kritisch wurde eine in sozialen Medien verbreitete Aussage von Ministerpräsident Markus Söder gesehen, wonach CSU-geführte Kommunen leichter an Fördermittel kommen könnten. Viele Bürger empfinden solche Aussagen als falsches Signal und als weiteren Beitrag zur Partei- und Politikverdrossenheit.

Für die parteifreie Wählergemeinschaft Wasserburger Block und den Kreisverband Parteifreie/ÜWG zeigte der Infostand einmal mehr, wie groß der Wunsch nach sachlicher, unabhängiger Kommunalpolitik ist. Ohne Parteizwänge und fernab parteipolitischer Spielchen wollen sie Entscheidungen treffen, die sich allein am Wohl der Stadt beziehungsweise des Landkreises und ihrer Bürger orientieren.

Der Infostand machte deutlich: „Die Menschen wollen Lösungen – keine Schlagzeilen“.

Unser Bild zeigt von links die Kreistagskandidaten Rudi Leitmannstetter, Claudia Schaber, Armin Sinzinger, Karin Heienbrock, Kathrin Pankarz und Georg Gäch.

Schaufenster