Der Polizeibericht zu dem schweren Kran-Unfall am gestrigen Nachmittag
Zu dem schweren Kran-Unfall am gestrigen Nachmittag – wir berichteten kurz – hier der Polizeibericht vom heutigen Dienstag-Morgen: Ein 55-jähriger Rosenheimer fuhr mit seinem Lkw die Miesbacher Straße in Rosenheim entlang. Am Heck des Fahrzeugs war ein Kran-Aufbau fest verbaut. Vor Fahrtbeginn war der Kran bei Arbeiten im Einsatz gewesen und nach Beendigung der Tätigkeiten war der Mann mit dem Laster losgefahren.
Der 55-Jährige vergaß dabei aber, den Kran wieder vollständig einzufahren, so die Polizei.
Beim Unterfahren einer Brücke in der Miesbacher Straße krachte der Kran-Aufbau gegen den unteren Teil der Brücke.
Ein Hydraulikschlau platzte und Öl lief auf die Fahrbahn. Mehrere Betonteile aus dem Brücken-Unterbau fielen durch den Aufprall zu Boden und der Kran wurde stark verbogen. Die herunterfallenden Betonteile krachten dabei auch noch in drei vorbeifahrende Fahrzeuge.
Zum großen Glück gab es keine Verletzten.
Die Wundschutzscheibe des Autos eines 31-Jährigen aus Bad Endorf wurde durch die Betonteile komplett zerschlagen und zersplitterte.
Der entstandene Sachschaden liegt bei einigen tausend Euro.
Aufgrund des Verkehrsunfalls kam es zu größeren Verkehrsbehinderungen und die alarmierte Rosenheimer Feuerwehr unterstütze bei Reinigung der Fahrbahn, Bindung des Hydrauliköls sowie Verkehrslenkungs-Maßnahmen.
Der Pkw des 31-Jährigen musste von der Unfallstelle abgeschleppt werden.
Nach rund einer Stunde war die Miesbacher Straße wieder frei befahrbar, die Stauungen lösten sich langsam wieder auf.
Die Statik wurde von Fachkräften geprüft – es habe keine Folgebeeinträchtigung für den Brückenbau durch den Aufprall gegeben, so die Polizei.
Gegen den Lkw-Fahrer wurde ein Bußgeldverfahren mit Punkten in Flensburg eingeleitet.
Foto: WS
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