Gegen 7.30 Uhr hat sich am heutigen Sonntag-Morgen ein Lkw-Unfall auf der A8 in Fahrtrichtung München ereignet – Höhe Irschenberg. Das meldet das Polizeipräsidium Rosenheim aktuell. Es kommt zu Stauungen in beiden Fahrtrichtungen. Die Bergungsarbeiten werden vor allem in Fahrtrichtung München längere Zeit in Anspruch nehmen. Es wird nachberichtet.
Jetzt jeden Tag … Lkw-Unfall … vlt sind viel zu viele Lkw (rollende Lagerhäuser) auf unseren Straßen unterwegs?
Ganz Schlauer
19. Juli 2026 um 11:36 Uhr - Antworten
@Alois Für ganz Schlaue, wie sie einer zu sein scheinen, war ich viele Jahre meines Lebens mit dem Kühlzug auf Europas Straßen unterwegs. An den Wochenenden, und durch die Nächte. Damit der geneigte Endverbraucher, pünktlich zu Wochenbeginn, vor frisch aufgefüllten Regalen stehen kann. Obst, Gemüse, Molkereiprodukte. Kurz: Verderbliche Ware! Über sinnfreie Beiträge wie den ihren, freut sich jeder, der da draußen seine Knochen hinhält. Stichwort Wertschätzung!
Du sprichst mir aus der Seele! Die Konsumenten wollen alles zu jeder Zeit einkaufen, egal ob im Laden oder online. Aber wie die Ware von A nach B kommt, interessiert niemanden. Wenn ich dann höre, es müsse viel mehr auf die Schiene verlegt werden, frage ich mich natürlich, ob denn auch jeder Markt ein Bahngleis vor der Tür hat. Aber so war es schon immer, es wird erst wertgeschätzt, was man nicht mehr hat. Solange die Lieferkette funktioniert, ist alles gut. Es kommt noch schlimmer, die gut ausgebildeten Fahrer hierzulande gehen in Rente und Nachwuchs ist kaum in Sicht, weil es auch wenig reizvoll ist, diesen Beruf noch auszuüben. Darum rollen dann auch Fahrer mit ihren Gespannen über unsere Straßen, die dem gar nicht gewachsen sind.
Man stelle sich vor, wir würden nur regionale Produkte kaufen können. Milch, Käse, Quark und Milch und Käse… Oder träumst du davon, dass unsere Bauern uns mit Kartoffeln versorgen könnten? Oder gar mit Fleisch? 1 Katoffel pro Jahr für jeden bayerischen Einwohner?
Und dass alle Bauern der Region Milch im Überfluss produzieren, hat bestimmt nichts mit mir als Endverbraucher zu tun. Milchprodukte kauft man vorwiegend nur deshalb, weil sie so unglaublich günstig sind. Niemand geht in Laden und sagt, er will mehr und billigere Milchprodukte. Milch, obwohl es zur Herstellung eines Liters ca. 5 Liter Wasser braucht, ist teils so günstig wie Wasser. Man kaufts weils billig ist und nicht andersrum.
Der Anmerker
19. Juli 2026 um 20:14 Uhr - Antworten
Die Konsumenten kaufen das, was im Regal steht. Wenn Lidl-Aldi-REWE-Edeka usw. alles mögliche aus aller Welt anbieten müssen/wollen um der Beste zu sein, liegt das nicht an und Konsumenten.
Sicher gibt es Ware die pünktlich ´von A nach B gebracht werden muss, aber es liegt auch am Preiskampf der selbigen. dass der knochenharte Job des Truckers schlecht bezahlt wird und kein Nachwuchs mehr es machen will. Somit sind Lenkzeitenverletzungen, Parkplatznot usw. auch daran schuld, dass es immer wieder zu solchen Unfällen kommt.
Sehe ja oft genug telefonierende und Kaffeetrinkende Trucker in Schlangenlinien fahren, aus welchen Grund auch immer.
Sorry, mir macht es nix aus, wenn es mal keinen Kiwi aus Neuseeland oder Tomaten aus Spanien gibt. Das Ganze Litschi-Zeug könnes nach in Südamerika lassen.
Die Verbraucher kaufen auch das, was tagtäglich die Paketdienste liefern, und nicht nur das, was bei den Supermärkten im Regal steht! Und die Lieferung hat natürlich am besten vorgestern zu erfolgen. Warten können wir halt gar nicht mehr. Und planen auch nicht.
Das hat nichts mit Ungeduld zu tun. Wenn du im Geschäft reklamierst, wirst blöd angemacht und kannst 3 Wochen auf Ersatz/Reparatur warten oder wirst einfach weggeschickt. Bei Internetkauf bekommst das Geld zurück, bevor sie die Retoure haben. Man hat im stationären Handel nicht erkannt, dass man mehr sein müsste, als Händler.
Darüberhinaus, muss die Ware ja auch ins Geschäft kommen. Wenn der Urpsrung der Ware Polen ist, ist es doch egal, ob man es im Geschäft kauft oder von der Packstation holt. Der Laster muss fahren.
Jetzt jeden Tag … Lkw-Unfall … vlt sind viel zu viele Lkw (rollende Lagerhäuser) auf unseren Straßen unterwegs?
@Alois Für ganz Schlaue, wie sie einer zu sein scheinen, war ich viele Jahre meines Lebens mit dem Kühlzug auf Europas Straßen unterwegs. An den Wochenenden, und durch die Nächte. Damit der geneigte Endverbraucher, pünktlich zu Wochenbeginn, vor frisch aufgefüllten Regalen stehen kann. Obst, Gemüse, Molkereiprodukte. Kurz: Verderbliche Ware! Über sinnfreie Beiträge wie den ihren, freut sich jeder, der da draußen seine Knochen hinhält. Stichwort Wertschätzung!
Du sprichst mir aus der Seele! Die Konsumenten wollen alles zu jeder Zeit einkaufen, egal ob im Laden oder online. Aber wie die Ware von A nach B kommt, interessiert niemanden. Wenn ich dann höre, es müsse viel mehr auf die Schiene verlegt werden, frage ich mich natürlich, ob denn auch jeder Markt ein Bahngleis vor der Tür hat. Aber so war es schon immer, es wird erst wertgeschätzt, was man nicht mehr hat. Solange die Lieferkette funktioniert, ist alles gut. Es kommt noch schlimmer, die gut ausgebildeten Fahrer hierzulande gehen in Rente und Nachwuchs ist kaum in Sicht, weil es auch wenig reizvoll ist, diesen Beruf noch auszuüben. Darum rollen dann auch Fahrer mit ihren Gespannen über unsere Straßen, die dem gar nicht gewachsen sind.
Man stelle sich vor, wir würden nur regionale Produkte kaufen können. Milch, Käse, Quark und Milch und Käse… Oder träumst du davon, dass unsere Bauern uns mit Kartoffeln versorgen könnten? Oder gar mit Fleisch? 1 Katoffel pro Jahr für jeden bayerischen Einwohner?
Und dass alle Bauern der Region Milch im Überfluss produzieren, hat bestimmt nichts mit mir als Endverbraucher zu tun. Milchprodukte kauft man vorwiegend nur deshalb, weil sie so unglaublich günstig sind. Niemand geht in Laden und sagt, er will mehr und billigere Milchprodukte. Milch, obwohl es zur Herstellung eines Liters ca. 5 Liter Wasser braucht, ist teils so günstig wie Wasser. Man kaufts weils billig ist und nicht andersrum.
Die Konsumenten kaufen das, was im Regal steht. Wenn Lidl-Aldi-REWE-Edeka usw. alles mögliche aus aller Welt anbieten müssen/wollen um der Beste zu sein, liegt das nicht an und Konsumenten.
Sicher gibt es Ware die pünktlich ´von A nach B gebracht werden muss, aber es liegt auch am Preiskampf der selbigen. dass der knochenharte Job des Truckers schlecht bezahlt wird und kein Nachwuchs mehr es machen will. Somit sind Lenkzeitenverletzungen, Parkplatznot usw. auch daran schuld, dass es immer wieder zu solchen Unfällen kommt.
Sehe ja oft genug telefonierende und Kaffeetrinkende Trucker in Schlangenlinien fahren, aus welchen Grund auch immer.
Sorry, mir macht es nix aus, wenn es mal keinen Kiwi aus Neuseeland oder Tomaten aus Spanien gibt. Das Ganze Litschi-Zeug könnes nach in Südamerika lassen.
Die Verbraucher kaufen auch das, was tagtäglich die Paketdienste liefern, und nicht nur das, was bei den Supermärkten im Regal steht! Und die Lieferung hat natürlich am besten vorgestern zu erfolgen. Warten können wir halt gar nicht mehr. Und planen auch nicht.
Das hat nichts mit Ungeduld zu tun. Wenn du im Geschäft reklamierst, wirst blöd angemacht und kannst 3 Wochen auf Ersatz/Reparatur warten oder wirst einfach weggeschickt. Bei Internetkauf bekommst das Geld zurück, bevor sie die Retoure haben. Man hat im stationären Handel nicht erkannt, dass man mehr sein müsste, als Händler.
Darüberhinaus, muss die Ware ja auch ins Geschäft kommen. Wenn der Urpsrung der Ware Polen ist, ist es doch egal, ob man es im Geschäft kauft oder von der Packstation holt. Der Laster muss fahren.