Im Juli und August begutachten speziell geschulte Teams die Wälder Bayerns

Ein Mitarbeiter der Bayerischen Forstverwaltung bei der Begutachtung von Baumkronen auf Schäden: Wie steht es um die Gesundheit der Wälder in Bayern? Das untersucht die Forstverwaltung in den kommenden Wochen wieder mit der jährlichen Waldzustands-Erhebung. Forstministerin Michaela Kaniber: „Gerade mit Blick auf den Klimawandel ist es unerlässlich, dass wir jedes Jahr schauen, wie es unseren Wäldern geht. Wir beobachten hier, wie die einzelnen Baumarten auf extreme Witterungsbedingungen reagieren. Diese Daten bilden eine wichtige Grundlage für Forschung und Praxis.“

Die Ergebnisse der letzten Aufnahmen machten deutlich: Trockenheit und Hitze setzten den Wäldern in Bayern zu. 2025 zeigten fast 40 Prozent aller erfassten Bäume deutliche Schäden. Der Ministerin zufolge sei die wichtigste Maßnahme für den Klimaschutz der Waldumbau.

„Bayern kommt beim Waldumbau sehr gut voran. Dank Unterstützung durch den Freistaat wurden seit 2020 insgesamt 90 Millionen neue Zukunftsbäume gepflanzt. Das sind rund sieben Bäume pro Einwohner“, bekräftigt Kaniber.

Im Juli und August begutachten speziell geschulte Teams im Auftrag der Forstverwaltung rund 16.000 Bäume an 452 bayernweit verteilten Inventurpunkten. Sie erfassen den Nadel- beziehungsweise Blattverlust und dokumentieren Schäden durch Insekten- und Pilzbefall oder Stammverletzungen.

Bereits seit 1983 liefert die Waldzustands-Erhebung jährlich wertvolle Informationen über die Gesundheit der Wälder.

Die Ergebnisse werden im vierten Quartal dem Bayerischen Landtag vorgestellt und anschließend veröffentlicht.

Weitere Informationen unter:

https://www.stmelf.bayern.de/wald/waldschutz/waldbericht-und-kronenzustandserhebung-waldzustand-in/index.html

Foto: Ministerium / Wolfgang Stöger 

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