Heute Nachmittag Großaufgebot an Einsatz- und Rettungskräften

Schreckmoment am heutigen, frühen Freitag-Nachmittag auf dem Chiemsee: Im Maschinenraum eines mit etwa 200 Personen besetzten Fahrgastschiffes gab es plötzlich eine Rauchentwicklung. Aufgrund der zunächst unklaren Lage begab sich ein Großaufgebot an Einsatz- und Rettungskräften in Richtung der Einsatzörtlichkeit. Dem Bootsführer gelang es, so schnell wie möglich das Schiff am nahen Dampfersteg in Seebruck an. Anschließend konnte durch das umsichtige Verhalten der Mannschaft eine ruhige und kontrollierte Evakuierung der Fahrgäste erfolgen.

Mitarbeiter der Feuerwehr haben – unter Sicherung durch Kräfte der Wasserrettung – dann kein offenes Feuer festgestellt. Nach Belüftung des Maschinenraumes konnte ermittelt werden, dass aufgrund eines Motorschadens eines Stromaggregates heißes Öl im Maschinenraum ausgetreten war. Das hatte die Rauchentwicklung verursacht.

Da alle Betriebsstoffe innerhalb der Auffangwannen im Maschinenraum verblieben waren, konnte im Rahmen einer Inspektion durch die Wasserschutzpolizei auch eine Gefahr für die Umwelt ausgeschlossen werden.

Die Fahrgäste, die allesamt unverletzt blieben, setzten ihre Fahrt mit einem Ersatzschiff fort.

Schaufenster