FOS/BOS Rosenheim jetzt mit dem Prädikat „Klima-Kultur-Kompetenz"
Der Erweiterungsbau der FOS/BOS Rosenheim wurde im Rahmen der ArchitekTouren 2026 von der Bayerischen Architektenkammer mit dem Prädikat „Klima-Kultur-Kompetenz“ gewürdigt – wir berichteten. Damit werden Projekte ausgezeichnet, die in besonderer Weise nachhaltige, ressourcenschonende und gestalterisch anspruchsvolle Lösungen vereinen.
Bei einem Rundgang mit Architekt Robert Härtl und dem stellvertretenden Schulleiter Robert Liesaus überzeugte sich jetzt auch Landrat Otto Lederer von der gelungenen Kombination aus verantwortungsvoller Architektur und nachhaltigem Bauen. So liegt etwa der Energieverbrauch des Gebäudes 60 Prozent unter dem gesetzlich vorgeschriebenen Standard. Insgesamt wurden rund 1.450 m³ Holz verbaut und dadurch etwa 1.100 Tonnen CO2 gebunden. Rein rechnerisch wächst das verbaute Holz innerhalb von nur einem Tag wieder im Landkreis Rosenheim nach.
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Besichtigung des neuen Holzbaus der FOSBOS Rosenheim mit von links Architekt Robert Härtl, der Leiter des kreiseigenen Hochbaus Martin Rodemers, Landrat Otto Lederer und der stellvertretende Schulleiter Robert Liesaus.
„Die Führung hat auf beeindruckende Art und Weise gezeigt, dass das fertige Gebäude optimal zu den Bedürfnissen der gesamten Schulfamilie der FOSBOS passt. Hier wurde ein motivierendes Lernumfeld geschaffen, das Beispiel und Vorbild sein kann für andere Bauprojekte sowohl im öffentlichen als auch im privaten Bereich“, so Landrat Otto Lederer am Ende des Rundgangs.
Der stellvertretende Schulleiter Robert Liesaus verwies während des Rundgangs auf zahlreiche Details, die den Schulalltag erleichtern. So liegen beispielsweise Gruppenarbeitszimmer in unmittelbarere Nachbarschaft zu Klassenzimmern. Eine durchdachte Raum- und Technikplanung sorgt dafür, dass das Lehrerzimmer als großer Konferenz- und Präsentationsraum genutzt werden kann. Auch der Raum für Informatikunterricht lässt sich mit wenigen Handgriffen an Bedürfnisse der Lerngruppe anpassen. „Die helle Architektur im Innenbereich und die dezente Gestaltung des Außenbereichs fügt sich zu einem rundum gelungenen Schulgelände“, so Liesaus. „Durch den Umbau haben wir jetzt erstmals einen echten Schulcampus.“
Für den Landkreis Rosenheim ist es das erste Mal, dass ein Schulbau mit dem Prädikat „Klima-Kultur-Kompetenz“ ausgezeichnet wird. Bayernweit bekommen in diesem Jahr 85 Projekte das Qualitätssiegel, das 2023 eingeführt wurde.
Hintergrund
Die ArchitekTouren sind eine jährlich stattfindende Präsentation von Architektur in Bayern, bei der immer am letzten Juni-Wochenende qualitätvolle Planungen und deren realisierte Ergebnisse aus den Bereichen Architektur, Landschafts-, Innenarchitektur sowie Stadtplanung besichtigt werden können. Im Jahr 2020 war der Erweiterungsbau der Inntalschule Brannenburg Teil der ArchitekTouren.
Foto: Landratsamt Rosenheim.
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