Stets dem Basketball-Team Wasserburg treu geblieben - Aber Abschied von Marlene Stechl
Die Kaderplanung für die kommende Saison in der 2. Basketball-Bundesliga nimmt bei Wasserburgs Damen-Team weiter Formen an. Eine wichtige Personalie ist dabei geklärt: Kapitänin Manu Scholzgart (Foto) wird auch in der kommenden Spielzeit das Trikot der Innstädterinnen tragen. Gleichzeitig steht aber auch fest, dass Marlene Stechl dem Team künftig nicht mehr zur Verfügung stehen wird.
Mit Manu Scholzgart bleibt nicht nur eine erfahrene Leistungsträgerin, sondern vor allem ein echtes Wasserburger Gesicht erhalten. Die mittlerweile 26-Jährige misst 1,72 Meter und ist seit vielen Jahren eng mit dem Basketball-Standort Wasserburg verbunden. Bereits im Alter von vier Jahren begann sie mit dem Basketballspielen. Seit 2010 trägt sie die Farben des TSV Wasserburg und durchlief sämtliche Jugendmannschaften des Vereins.
Ab 2016 gehörte Scholzgart zum Kader in der 2. Bundesliga, ehe sie ab 2018 auch in der 1. Bundesliga auflief. Die kommende Spielzeit 2026/2027 wird damit bereits ihre elfte Saison in einer Bundesliga-Mannschaft und insgesamt sogar ihre 17. Saison für den TSV Wasserburg sein – eine beeindruckende Vereinstreue, die im heutigen Sport keineswegs selbstverständlich ist.
Auch sportlich bleibt die Kapitänin ein wichtiger Baustein im Team von Trainer Danijel „Branka“ Brankovic. In der vergangenen Saison kam Scholzgart auf durchschnittlich 6,8 Punkte, 3,1 Rebounds und 2,2 Assists pro Partie. Dabei stand sie rund 26 Minuten pro Spiel auf dem Parkett und übernahm sowohl auf als auch neben dem Feld Verantwortung.
Neben ihrer Rolle als Spielerin engagiert sich Scholzgart seit Jahren in vielfältiger Weise für die Basketball-Abteilung. In der Vergangenheit war sie zudem als Trainerin im Nachwuchsbereich aktiv. Aufgrund ihrer aktuellen beruflichen und privaten Verpflichtungen ist dies derzeit allerdings zeitlich nicht mehr möglich. Als Pressewartin der Abteilung bleibt sie dem organisatorischen Bereich dennoch eng verbunden.
Entsprechend groß ist die Freude bei der Abteilungsleitung um Sarah Bartholdt, Jakob Schedel und Maria Haas über die weitere Zusammenarbeit. Für die Verantwortlichen ist Scholzgart aus dem Team nicht mehr wegzudenken. Sie sei ein echtes Wasserburger Gesicht, eine Identifikationsfigur und ein Vorbild für viele junge Spielerinnen im Verein.
Auch Coach Brankovic freut sich über den Verbleib seiner Kapitänin: „Manu weiß schon, was abgeht und was ich erwarte.“ Zudem gehöre sie mittlerweile zu den älteren Spielerinnen im Kader und könne den vielen jungen Akteurinnen mit ihrer Erfahrung wichtige Unterstützung geben. Ihre Führungsqualitäten und ihre Vereinstreue machen sie zu einer zentralen Säule innerhalb der Mannschaft.
Weniger erfreuliche Nachrichten gibt es hingegen bei Marlene Stechl (Foto).
Die Wasserburgerin wird in der kommenden Saison nicht mehr Teil des Zweitliga-Kaders sein. Stechl hatte ihre basketballerische Ausbildung ebenfalls in Wasserburg genossen und war vor der vergangenen Saison zu ihrem Heimatverein zurückgekehrt. Schnell entwickelte sie sich wieder zu einem wichtigen Mitglied der Mannschaft und brachte sowohl sportliche Qualität als auch wertvolle Erfahrung ins Team ein.
Nun beendet sie ihr Engagement allerdings aus beruflichen Gründen. Mit ihrem neuen Vollzeitjob lasse sich der Aufwand einer Zweitliga-Saison leider nicht mehr in der erforderlichen Form vereinbaren. Sowohl Brankovic als auch die Abteilungsleitung bedauern den Abschied, zeigen jedoch großes Verständnis für die Entscheidung. „Marlene war in der vergangenen Saison eine wichtige Spielerin für unser Team und hat ihren Teil zu einer erfolgreichen Spielzeit beigetragen“, sind sich die Verantwortlichen einig. Für ihren Einsatz und ihr Engagement bedanken sie sich herzlich und wünschen ihr für ihren weiteren beruflichen und privaten Weg alles Gute. Gleichzeitig betonen sie, dass die Türen beim TSV Wasserburg für sie jederzeit offenstehen.
Mit Marlene Stechl verabschiedet sich eine wichtige Teamspielerin. Die Wasserburger Basketballerinnen setzen damit weiterhin auf Kontinuität, Vereinstreue und Persönlichkeiten, die den Verein seit Jahren prägen.
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