Römer-Ausstellung im Rosenheimer Lokschuppen hat ihren 50.000 Besucher
Überraschung geglückt: Markus Klapfenberger aus Siegsdorf wurde bei seinem Rundgang durch die Römer-Ausstellung im Lokschuppen unerwartet zum Ehrengast. War er doch der 50.000ste Besucher. Im Themenbereich zur Varusschlacht wurde sein Ausstellungsbesuch für einen besonderen Moment unterbrochen. Auf den Jubiläumsgast wartete ein stattliches Begrüßungskomitee: Im Bild von links die Leiterin des Ausstellungszentrums Lokschuppen – Dr. Jennifer Morscheiser – der Geschäftsführer der Veranstaltungs- und Kongress GmbH Rosenheim Florian Englert, Ehrengast Markus Klapfenberger, Rosenheims Oberbürgermeister Abuzar Erdogans sowie Vorstandsmitglied Stephan Donderer von der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling. Sie bedankten sich für seinen Besuch und überreichten Geschenke.
„50.000 Gäste noch vor den Sommerferien sind erfahrungsgemäß eine sehr gute Marke. Wir liegen damit voll im Plan und sind mit diesem Zwischenstand sehr zufrieden“, freut sich Geschäftsführer Florian Englert. „Die heißen Sommermonate sind kein typisches Ausstellungswetter, das ist uns bewusst. Dennoch sind das genau die Tage, an denen unsere Besucher die Ausstellung ohne viel Trubel und vor allem klimatisiert genießen können.“
Auch Lokschuppen-Leiterin Dr. Jennifer Morscheiser zieht eine positive Zwischenbilanz: „Wie erwartet begeistert das Thema passend zum Lateinunterricht insbesondere Schulklassen. Nun beginnt die Zeit der Wandertage, die kommenden Wochen sind dementsprechend schon gut gebucht.“
Markus Klapfenberger entpuppte sich im Gespräch als echter Römer-Fan: Sein T-Shirt trägt das lateinische Kürzel SPQR – Senatus Populusque Romanus („Senat und Volk von Rom“). Es war das Hoheitszeichen der Römischen Republik und des späteren Römischen Reiches, das Macht und Einheit symbolisierte. Sein Interesse an der Antike begleitet ihn schon lange: „Meine Oma ist nach Elba ausgewandert und dort begegnet man auf der ganzen Insel den Spuren der Römer. Außerdem beschäftigt man sich hier in der Region automatisch mit der eigenen Geschichte, schließlich gehörte unsere Heimat einst zur römischen Provinz Noricum. Ob die Villa Rustica in Holzhausen, die Römersiedlung Bedaium oder die große Römerstraße von Salzburg über Seebruck bis nach Augsburg.“
Neben dem Begleitbuch zur Ausstellung und kleinen Souvenirs aus dem Museumsshop erhielt Klapfenberger auch einen bunten Blumenstrauß. Den nahm er mit einem Augenzwinkern entgegen: „Das passt perfekt, dann muss ich diese Woche selbst keine Blumen für meine Verlobte kaufen.“
Foto: Veranstaltungs- und Kongress GmbH Rosenheim
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