Jetzt stehen sie mitten in Forsting: Die Lkw-Container - Klage läuft: Urteil steht noch aus
Knapp drei Jahre schwirrte das Thema durch Forsting und die Gemeinde Pfaffing (wir berichteten). Jetzt wurde der genehmigte Plan in den vergangenen Juni-Wochen vollzogen (siehe Foto): Die Rede ist von einem von Unternehmer Klaus Wagenstetter errichteten Lagerplatz mit zwölf Wechselbrücken-Containern für Lkw mitten im Forstinger Ortszentrum an der B304. Der ehemalige, langjährige Gemeinderat hatte mit dem gemeindlichen Einvernehmen in einer Bauausschuss-Sitzung vom September vergangenen Jahres nämlich endgültig grünes Licht für sein Vorhaben bekommen. Eine Familie, die seit Generationen dort lebt, hatte dagegen sofort eine Klage beim Freistaat Bayern eingereicht. Ein Urteil soll demnächst folgen vom Münchner Verwaltungsgericht, wie es heißt.
Zum Foto oben:
Jetzt sieht der Platz so aus im Forstinger Ortszentrum …
Und zuvor sah er noch so aus – siehe Foto unten …
Der Lagerplatz sei „mischgebietsverträglich”, sofern als Auflage die Betriebszeit an sechs Tagen die Woche – von Montag bis einschließlich Samstag von 7 bis 17 Uhr – eingehalten werde. Hier schloss man sich im September 2025 im Pfaffinger Rathaus-Ausschuss mit einem „Ja“ zum Bauantrag Wagenstetters mehrheitlich der Meinung des Landratsamtes an.
Zum Entsetzen einiger Forstinger Anwohner – wir berichteten.
Natürlich wolle man dem Antragsteller Wagenstetter sein Baurecht nicht absprechen, betonten die Anwohner stets ausdrücklich. Aber es könne doch so viel schöner werden, lebensfreundlicher in Forsting. Es wäre doch auch eine Chance für die Gemeinde Pfaffing, nicht wieder eine Fläche zu versiegeln.
Vor knapp zwei Jahren hatte die Gemeinde Pfaffing noch eigens eine Veränderungssperre erlassen gehabt für den Bereich – auch mit der Begründung, dass das Zukunfts-Ziel schon lange in Forsting sei, der Ort solle schöner werden und nicht hässlicher, wie es im Gemeinderat damals hieß.
Das ist der Plan für die Lkw-Container – oben schräg verlaufend die B304 – für zwölf Container. Aufgestellt seien aber nun sogar 14 Container, so die Anwohner.
Schaufenster




Es gibt Nachbarn, die in einem Mischgebiet wohnen und Ansprüche für ein Wohngebiet beanspruchen. Sind gegen die Errichtung von Funkanlagen auf dem Baywa Silo, schneiden die eigene Hecke nicht und lassen sie 3 Meter zum Nachbarn wuchern. Klagen noch dagegen und verlieren. Klagen auch jetzt mit wenig Erfolg. Am besten wäre der Umzug in die Filzen mit mindestens 1 Kilometer Anstand zum nächsten Nachbarn.