Dritter Christopher-Street-Day am Samstag in Wasserburg
Am kommenden Samstag, 4. Juli, findet ab 16 Uhr in der Wasserburger Hofstatt zum dritten Mal ein glitzernd-buntes Sommerfest anlässlich des Christopher-Street-Day (CSD) statt.
Mit der Veranstaltung möchten die Organisatoren gemeinsam mit den Teilnehmern ein Zeichen gegen Diskriminierung und für Toleranz setzen – für eine offene und vielfältige Gesellschaft. Gerade in einer kleineren Stadt wie Wasserburg ist Sichtbarkeit und gesellschaftliche Teilhabe für alle Menschen von besonderer Bedeutung.
Der CSD ist ein Fest- und Gedenktag für die Rechte von LGBTIQ-Menschen und zugleich ein Anlass, für Akzeptanz, Vielfalt und Gleichberechtigung einzutreten.
Das Programm umfasst Redebeiträge verschiedener Institutionen und Vereine aus Wasserburg und Umgebung. Mit dabei sind unter anderem Wasserburgs Bürgermeister Sebastian Wernthaler, Steffi König von „Wasserburg ist bunt“ sowie Anna Kohlhund von der LGBTIQ+-Beratungsstelle Oberbayern. Darüber hinaus tritt die Münchner Poetry-Slammerin Svea Paul auf.
Für die musikalische Gestaltung sorgen „fromtheclouds“ und die empowernden Texte der Berliner Rapperin „LIZZN“. Im Anschluss findet ab 21 Uhr die Afterparty im Café Central statt. Dort präsentiert die Münchner DJ „Funky Francis“ eine mitreißende Mischung aus Tech House, Soul, Afro Beats und Disco.
Für Speisen und Getränke ist ebenfalls gesorgt. Besucher werden vom Getränkestand des Blickwinkels sowie dem „Pink Deli“ versorgt.
Die Veranstaltung wird unterstützt von der Stadt Wasserburg, Bums on Wheels, dem JUZ Wasserburg, der Apotheke am Burgerfeld, Elpro und weiteren Fördernden.
Schaufenster


Mal eine Frage zum Verständnis: Was sind Rechte von LGBTIQ-Menschen? Andere als Rechte von nicht LGBTIQ-Menschen? On-Top? Das sie selbstverständlich die gleichen Rechte genießen ist ja klar. Aber Sonderbehandlung?
Tja, für dich ist das klar, aber leider für viele andere nicht! Ausgrenzung und Abwertung sind leider immer noch vorhanden. Die wollen nichts on top, sondern Gleichberechtigung für alle!
Die haben doch Gleichberechtigung.
Wo ist das Problem? Das hat mit persönlicher Ausgrenzung oder Abwertung durch Einzelne nichts zu tun. Ist nicht schön, ist aber so.
Jeder Mensch hat eigene Ansichten, Meinungen, Befindlichkeiten etc. und so soll es auch sein, nicht wahr?
Es ginge – auch bei diesem Thema – insbesondere um GEGENSEITIGE Toleranz. Aber das wird in unserer Gesellschaft aktuell ja immer schwieriger.
Wenn die Moral der Menschheit aus den Fugen gerät…….
Liebe sollte schon anders zur „Schau“ getragen werden, schon als Vorbild der Kinder wegen.
Meine Tochter hat mit 17 etwas ganz tolles gesagt: „Ich liebe doch nicht den Körper eines Menschen, sondern den Mensch ansich“. Von dieser Aussage sollten sich mal einige eine große Scheibe abschneiden und ihr Schubladendenken beenden.