In Süddeutschland die Beste im Stabhochsprung der U18 - Hannah, Eva und Daniel stark
Bei Temperaturen von bis zu 38 Grad präsentierten sich die Wasserburger Leichtathleten bei den Süddeutschen Meisterschaften der U18, Frauen und Männer in Koblenz in beeindruckender Form. Insgesamt vier Medaillen sowie zahlreiche Top‑Acht‑Platzierungen gingen an den TSV 1880 Wasserburg …
Besonders erfolgreich waren die Stabhochspringerinnen Laura Dirnecker und Eva Rapolder.
Laura krönte ihre derzeit guten Leistungen mit dem Süddeutschen Meistertitel der U18. Für den Sieg übersprang sie 3,60m und das trotz zweier zuvor absolvierter 100‑Meter‑Hürdenläufe.
Für eine Überraschung sorgte Eva Rapolder: Die Athletin aus der U16 sprang fehlerfrei bis 3,25 Meter und holte sensationell Bronze.
Auch im Dreisprung gab es Grund zur Freude. Hannah D’Aveta kehrte nach längerer Verletzungspause zurück und sicherte sich mit 11,78 Metern den Vizemeistertitel sowie direkt die Norm für die Deutschen Meisterschaften.
Gleich vier Wasserburger Athleten traten in der männlichen U18 an:
Erfolgreichster Starter war einmal mehr Daniel Herzog, der im Weitsprung mit 6,43 Metern Bronze gewann – nur sechs Zentimeter fehlten zu Silber. Über 110 Meter Hürden zeigte er eine starke Leistung und verbesserte seine Bestzeit auf 14,37 Sekunden. Dennoch reichte es in einem extrem engen Rennen nur zu Platz vier, sechs Hundertstel hinter dem Sieger.
Vereinskollege Elias Königbauer verpasste mit 15,54 Sekunden knapp das Finale.
Im Hochsprung blieb Daniel Herzog mit 1,77 Metern unter seinen Möglichkeiten und wurde Siebter. Höhengleich, aber mit weniger Fehlversuchen, belegte
Raffael Wolf Rang sechs.
Severin Anglhuber steigerte im Dreisprung seine persönliche Bestleistung auf 12,79 Meter – was am Ende einen undankbaren vierten Platz bedeutete. Raffael Wolf steigerte im gleichen Wettkampf seine Bestleistung auf 12,16m und verpasste damit das Finale der besten Acht nur knapp.
Lächelnde Wasserburger Leichtathleten: Bronze-Gewinner Daniel Herzog (links) – Raffael Wolf (rechts) …
Lara Mößthaler zeigte im Hochsprung der Frauen bis 1,69 Meter fehlerfreie Versuche. Die nächste Höhe von 1,72 Metern riss sie jedoch dreimal knapp und musste sich mit Platz vier zufriedengeben. Im Dreisprung stellte sie mit 11,32 Metern eine neue Bestleistung auf, verpasste das Finale aber hauchdünn und wurde Zehnte.
Michael Schwarz bestätigte im Stabhochsprung der Männer seine starke Form. Mit 4,70 Metern – seiner zweitbesten Höhe überhaupt – belegte er einen guten achten Platz in einem hochklassigen Feld. Der Sieg ging an Lars Ulrich (LAZ Zweibrücken) mit 5,20 Metern.
WK
Schaufenster



Hinterlassen Sie einen Kommentar