Soyen feiert sich selbst mit viel Spaß und Gemeinschaft - Unsere schönsten Bilder
Ein Dorf, eine Gemeinschaft und ein Ort, zum Treffen, Spielen und für Veranstaltungen. Ein echter Dorfmittelpunkt für alle – dieser Traum ist heute wahr geworden mit der feierlichen Einweihung der neuen Dorfmitte in Soyen und einem bunten, fröhlichen Fest der Vereine.
„Genauso haben wir uns das vorgestellt“, freute sich Bürgermeiste Thomas Weber. Prägend sei von Anfang an eine echte Dorfmitte sowie die Aussicht auf eine verbesserte Infrastruktur gewesen. Für Soyen, eine große Flächengemeinde mit 84 Ortsteilen, sei es enorm wichtig, dass alle von diesem Projekt profitieren – „und das werden sie auch“, so Weber. Es sei gelungen, das Angebot und die Nutzung aller öffentlichen Verkehrsmittel nicht nur zu optimieren, sondern deutlich auszubauen.
Besonders hervorzuheben sind die sicheren und optisch ansprechenden Wege, die verkehrsgerechte Busspur, Wartehäuschen und Fahrradunterstellmöglichkeiten sowie die Ladesäulen für E-Mobilität, sowohl für Pkw als auch für E-Bikes. Auch wurde barrierefrei gebaut. „Und das alles ist in unmittelbarer Nähe zur Bahnanbindung, das würden sich viele Gemeinden wünschen“, betonte der Rathaus-Chef.

2020 nahm die Planung konkrete Formen an und auch zu diesem Zeitpunkt wurden die Gemeindebürger zur Mitgestaltung motiviert. Viele Bürger haben daraufhin Fotos, Skizzen oder Beschreibungen eingereicht. Die Bürgerbeteiligung fand ihre Umsetzung in der Bildung des Arbeitskreises „Dorferneuerung Soyen-Dorfmitte“, der über die nächsten Jahre die Planungen begleitete.
„Ich bin stolz auf euch“, so Thomas Weber. Drei Bürgerbeteiligungsaktionen, drei Gemeinderatsgremien und auch sein Vorgänger Karl Fischberger haben dazu beigetragen, dass das Ergebnis dieses Gemeinschaftsprojekts, die neue Dorfmitte, feierlich eingeweiht werden könne. Zwar sei das Gesamtprojekt noch nicht ganz abgeschlossen, es kann aber bereits jetzt als Festplatz genutzt werden und zeitnah wird auch die Busspur freigegeben.
Ganz aktuell, erklärte Weber, finde sich ein Steuerkreis zusammen, der in den nächsten Monaten die Bürgerbeteiligung in Form der handwerklichen Unterstützung bei der Erstellung der Spielgeräte und Sitzgelegenheiten umsetzt.
Diakon Georg Wimmer segnete den Festplatz und freute sich, dass er zu einem Ort der Gemeinschaft und des Miteinanders, aber auch ein Ort der Ruhe, wird.
Anschließend wurde von Bürgermeister Thomas Weber sowie seinen Stellvertretern Afra Zantner und Peter Thaller und Diakon Georg Wimmer symbolisch das Band durchschnitten (Bild oben).
Danach hieß es feiern, feiern, feiern. Die Vereine des Orts haben ein tolles Fest organisiert, vom Kasperltheater über Tanzaufführungen bis zu kulinarischen Köstlichkeiten. Darüber hinaus boten alle tolle Aktionen für alle Generationen an – Steine bemalen, Bienen und Jagdhörner basteln oder am Glücksrad drehen. Weber dankte der Landjugend und Feuerwehr Soyen für die Idee und Hauptorganisation sowie allen Vereinen und Bürgern, die sich am Fest beteiligten. „Ihr habt uns gezeigt, dass der Dorfplatz für alle da sein wird und schon ist, genauso haben wir uns das vorgestellt“.
Ein Dorf, eine Gemeinschaft, ein Fest – „schee war´s, dass alle Generationen fröhlich, bunt und stolz zusammengekommen sind und miteinander gefeiert haben.
TANJA GEIDOBLER
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Schaufenster



































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