Nach bisheriger Top-Saison: Kann sich das Team um Trainer Mario Sinicki noch belohnen?

Grünthals Trainer Mario Sinicki bleibt optimistisch drei Spieltage vor dem Kreisliga-Saisonende: Endlich habe man mal wieder zu null gespielt und hinten dichtgehalten. Das stimme ihn positiv zum ultimativen Vorentscheid am morgigen Mittwoch gegen die SG Reichertsheim (wir berichteten). Aber es braucht einen Sieg, um die Chance in Richtung Bezirksliga gut zu wahren …

Anpfiff ist morgen um 18.30 Uhr in Unterreit.

Zum Spiel gegen Neuötting

Der TSV Neuötting erkämpfte in der Fußball-Kreisliga 1 beim Aufstiegsaspiranten FC Grünthal ein 0:0 und damit einen wichtigen Zähler im Ringen um den Klassenerhalt. Die Teams, die unterschiedliche Ambitionen hegen, lieferten sich über 90 Minuten ein ansehnliches und ausgeglichenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten.
Vor 150 Zuschauern auf dem Sportplatz Unterreit bot sich die erste Möglichkeit den Gastgebern: Nach einem Chipball von Kapitän Philipp Asenbeck hinter die Abwehrkette versuchte es Jonas Grundner mit einem Heber aus der Distanz, der nur knapp über das Tor strich (6.). Die erste Neuöttinger Offensivaktion gehörte Daniel Kagerer nach Zuspiel von Onyedikachi Ekeh, sein Abschluss aus spitzem Winkel war jedoch kein Problem für FC-Torwart Stephan Kumpfmüller (13.). In der 20. Minute zirkelte Kagerer einen Freistoß aus 22 Metern über die Mauer, doch wieder war Kumpfmüller auf dem Posten und parierte.

Die größte Neuöttinger Gelegenheit hatte erneut Kagerer, der nach feinem Chipball von Kapitän Özcan Karaismail frei vor Kumpfmüller versuchte, diesen zu umkurven – doch der Keeper konnte dem Stürmer das Leder abluchsen (29.). Die Elf von TSV-Spielertrainer Marcell Arnold blieb am Drücker: Jubril Oseni zog aus 18 Metern mit links ab und der abgefälschte Schuss verfehlte das Kreuzeck nur knapp (36.). Auf der anderen Seite probierte es Fabian Mörwald aus 25 Metern, sein Schuss aus zentraler Position stellte für Schlussmann Dennis Wieland kein Problem dar (41.). Im Gegenzug schlenzte Ekeh aus 18 Metern nach Zuspiel von Arjan Ademaj das Leder nur knapp über den Kasten (43.).

In der zweiten Halbzeit drang Grünthals Florian Eßer gefährlich in den Strafraum ein, doch Innenverteidiger Lukas Schießl klärte die Situation grandios (52.). Erneut Kagerer schaffte es in der 64. Minute nach Zuspiel von Ekeh nicht, Kumpfmüller zu überwinden – im Eins-gegen-eins blieb der Keeper wiederum Sieger (64.). In der 68. Minute erhielt der Grünthaler Anton Manhart von Schiedsrichter Johannes Fuchs (DJK Otting) wegen eines Foulspiels gegen Ekeh nahe des Strafraums eine Zehn-Minuten-Zeitstrafe. Aus der Überzahl konnten die Innstädter jedoch kein Kapital schlagen.

Vielmehr gehörte die letzte große Chance der Truppe von Mario Sinicki: Mörwald schickte Matthias Huber, der sich im Strafraum gegen Alexander Reberger durchsetzte und aus spitzem Winkel das Tor nur knapp verfehlte.

Für ein Kuriosum sorgte gegen Ende noch Neuöttings Joker Noah Vlaho, der so heiß auf seine Einwechslung war, dass er das Feld zu früh betrat und hierfür direkt die gelbe Karte sah (84.).

 

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