Zwei direkt verwandelte Ecken bringen den Sieg gegen Tüssling

Am vergangenen Mittwoch empfing die Mannschaft rund um Kapitän Philipp Asenbeck die SG aus Tüssling. Die Heimelf erwischte einen Traumstart: Bereits in der 4. Minute versenkte Stefan Köbinger eine Ecke direkt im langen Eck zur frühen Führung. In der Folge übernahm jedoch die Mannschaft von Co-Spielertrainer Andreas Hirschberger die Initiative und kombinierte sich mit flachem, sauberem Spiel bis an den Strafraum der Gastgeber. Allerdings fehlte entweder die letzte Präzision im Passspiel oder im Abschluss. So tauchte SG-Torjäger Luca Steinbacher nach einem Freistoß frei vor Torwart Kumpfmüller auf, setzte den Ball jedoch knapp am rechten Pfosten vorbei (18.).

Auch Simon Utzinger hatte die Chance zum Ausgleich: Nach einem langen Ball von SG-Kapitän Kastenhuber hob er den Ball aus 16 Metern über den Heimkeeper, verfehlte das Tor jedoch ebenfalls knapp.

In der 20. Minute erhöhte die Heimelf dann auf 2:0 – und wieder war es eine Ecke. Dieses Mal von der anderen Seite, getreten von Anton Manhart, der den Ball punktgenau und mit Unterstützung des starken Windes direkt ins lange Toreck zirkelte.
Bis zum Halbzeitpfiff passierte anschließend wenig Nennenswertes, sodass die Gastgeber mit einer aus ihrer Sicht schmeichelhaften Führung in die Kabine gingen.

Nach der Pause zeigte der Tabellenzweite aus Unterreit ein anderes Gesicht und wollte früh für klare Verhältnisse sorgen. Das gelang: In der 50. Minute eroberte das Sturmduo Samuel Grunder und Maximilian Pfenninger den Ball vom Innenverteidiger der SG. Pfenninger fackelte nicht lange und traf aus zentraler Position unhaltbar zum 3:0.

Nur wenige Minuten später legte er nach: Ein eigentlich verunglückter Ball von Matthias Huber aus der eigenen Hälfte wurde durch den starken Gegenwind immer länger. Pfenninger setzte nach, erlief den Ball und überwand den herausgeeilten Keeper per Heber zum 4:0. Damit schnürte er seinen zweiten Doppelpack der Saison und steht nun bereits bei elf Treffern.

Die SG gab sich jedoch nicht auf und kam in der 72. Minute durch Frank Tkaczyk zum Ehrentreffer. Nach einem langen Ball in den Strafraum reagierte er am schnellsten und blieb vor Kumpfmüller eiskalt.

Danach passierte nichts mehr – die Partie endete mit einem verdienten Heimsieg. Die Grünthaler bleiben damit weiter im Rennen um die vorderen Plätze.
Trainer Sinicki nach dem Spiel: „Zwei direkt verwandelte Ecken in einem Spiel habe ich noch nie erlebt – das war heute der Schlüssel zum Erfolg. In der ersten Halbzeit waren wir die glücklichere Mannschaft, in der zweiten haben wir mit zwei schnellen Toren alles klargemacht.“

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