Meisterpreise der Staatsregierung für drei Spitzenabsolventen aus der Region Rosenheim
Bei einem Festakt der IHK für München und Oberbayern haben 121 herausragende Absolventinnen und Absolventen der IHK-Fortbildungen den Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung erhalten. Insgesamt haben im Prüfungsjahr 2025 rund 6.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Fortbildung in 70 Fachrichtungen erfolgreich abgeschlossen. Die beliebtesten Abschlüsse waren Wirtschaftsfachwirte, Industriemeister Metall, Handelsfachwirte, Technische Betriebswirte und Technische Fachwirte.
Unter den Geehrten waren auch eine Berufsmeisterin und zwei Berufsmeister aus der Region Rosenheim:
Christian Freiberger, geprüfter IT-Projektleiter – Certified IT Business Manager,
Tobias Hartl, geprüfter Industriemeister Metall und
Magdalena Noppl, geprüfte Bilanzbuchhalterin – Bachelor Professional in Bilanzbuchhaltung.
Der Bayerische Staatsminister für Justiz, Georg Eisenreich (CSU), und Manfred Gößl, Hauptgeschäftsführer der IHK für München und Oberbayern, gratulierten herzlich. Gößl betonte: „Sie haben mit Ihren Leistungen eindrucksvoll gezeigt, wie erfolgreich berufliche Karrierewege sein können. Ihr Wissen und Können sind gefragter denn je. Als hochqualifizierte Fach- und Führungskräfte sichern Sie die Zukunftsfähigkeit der bayerischen Wirtschaft.“
Das Foto zeigt von links
IHK-Hauptgeschäftsführer Manfred Gößl und die Geehrten aus der Region Rosenheim – Christian Freiberger, Magdalena Noppl sowie Tobias Hartl – mit Staatsminister Georg Eisenreich im GOP Varieté-Theater in München.
Bayerns Justizminister Eisenreich: „Der Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung ist eine besonders wichtige Auszeichnung. Die berufliche Bildung ist in Zeiten des zunehmenden Fachkräftemangels ein zentraler Pfeiler unseres Wohlstands. Die Welt wird immer digitaler und komplexer. Gut ausgebildete Fachkräfte und der Einsatz unserer Betriebe in Aus- und Weiterbildung sind das Fundament für die Zukunft der bayerischen Wirtschaft. Diese Auszeichnung ist nicht nur ein Erfolg der Absolventinnen und Absolventen. Es ist auch ein starkes Signal für unseren Wirtschaftsstandort. Ich darf den Preisträgerinnen und Preisträgern zu ihren herausragenden Leistungen gratulieren.“
Gößl und Eisenreich dankten auch den rund 9.000 ehrenamtlichen Prüferinnen und Prüfern der IHK für München und Oberbayern, deren Expertise und Engagement bei den 60.000 IHK-Prüfungen pro Jahr, davon etwa 13.000 im Fortbildungsbereich, unverzichtbar sind.
Die beruflichen Perspektiven für Absolventen einer IHK-Fortbildung seien weiterhin ausgezeichnet.
Der Arbeitskräftemangel bleibe trotz Strukturkrise für die Gesamtwirtschaft ein Dauerthema.
Laut dem aktuellen IHK-Arbeitsmarktradar Bayern können derzeit 140.000 offene Stellen im Freistaat nicht mit passend qualifizierten Arbeitslosen besetzt werden. Etwa 70 Prozent dieser Arbeitskräftelücke besteht im Bereich der beruflichen Qualifikation. „Beruflich qualifizierte Mitarbeiter stehen deshalb bei der Personalsuche der bayerischen Unternehmen weiterhin an erster Stelle“, stellte IHK-Chef Gößl fest.
Von der Bayerischen Staatsregierung wird die Aufstiegsqualifizierung mit dem Meisterbonus gefördert.
Seit 2023 beläuft sich dieser auf 3.000 Euro. Der Meisterpreis wird an die besten 20 Prozent der Absolventen vergeben, sofern sie mindestens 81 der 100 möglichen Punkte als Prüfungsergebnis erzielt haben.
Foto: IHK für München und Oberbayern / Matthias Balk
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