Gestern ein Streik der Beschäftigten der Autobahnmeistereien Siegsdorf und Pfraundorf
Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat kurz vor dem dritten Verhandlungstermin in der Tarifrunde mit der Autobahn GmbH erneut den Druck auf den Arbeitgeber erhöht: Ver.di rief gestern und vorgestern zu Arbeitskampf-Maßnahmen in Form von Streiks, Kundgebungen und Aktionen in mehreren Autobahnmeistereien auf – wie berichtet.
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Gestern waren die Beschäftigten in den Autobahnmeistereien Siegsdorf und Pfraundorf in der Gemeinde Raubling zum ganztägigen Streik aufgerufen. Hier kann es zu Einschränkungen im Autobahnverkehr. Ver.di und die Kollegen vor Ort hatten eine Brücken-Streikaktion an zwei Brücken (vor Inntal und auf A94) organisiert.
„Es ist bislang eine mühsame Runde mit wenig Fortschritten in der Sache“, so die zuständige Gewerkschaftssekretärin im ver.di Bezirk Rosenheim, Jasmin Hofmann. „Wir setzen darauf, dass die Autobahn GmbH die deutlichen Botschaften der Beschäftigten versteht und ihr Angebot so verbessert, dass es verhandlungsfähig wird. Nur dann kommen wir weiter.“
Die Verhandlungen zwischen ver.di und der Autobahn GmbH des Bundes finden am heutigen Mittwoch und morgigen Donnerstag in Berlin statt.
Ver.di fordert sieben Prozent mehr Gehalt für die 14.000 Beschäftigten, mindestens aber 300 Euro monatlich mehr.
Auch die Nachwuchskräfte sollen 300 Euro mehr im Monat erhalten, bei einer Laufzeit von zwölf Monaten.
Die Gewerkschaft verweist auf die rund 1.000 unbesetzten Stellen der GmbH und den gewaltigen Sanierungsbedarf im deutschen Autobahnsystem: Diese Aufgaben erforderten motivierte und qualifizierte Fachkräfte, die nur bei guten Gehältern und guten Arbeitsbedingungen kommen und bleiben.
Der Arbeitgeber habe bisher mit 29 Monaten eine viel zu lange Laufzeit angeboten – zudem werde ein Mindestbetrag abgelehnt, der die unteren und mittleren Lohngruppen stärken würde, so die Gewerkschaft.
Schaufenster



Mit der Verdi wird Deutschland nicht besser werden in der momentanen Situation.
Sie machen mehr kaputt als den meisten bewusst ist.
Die sollten sie mehr darum kümmern wsrum so viele Firmen Insolvenz anmelden oder gar schließen müssen.
Ein Verbot für Ware aus China.
Usw.
@Denker
Unser Kanzler ist momentan auf Chinareise, was wird da wohl rauskommen…….?
Ich selber habe 50 Arbeitsjahre ohne Unterbrechung hinter mir, ohne jeweils irgendwelche
Gewerkschaftsfunktionäre mit meinem Arbeitereinkommen gefüttert zu haben.
Der jetzige Sinn der Gewerkschaften muss ganz klar kritisch hinterfragt werden.