Wasserburger Löwen unterliegen in Schwaig mit 1:3
„Es war ein sehr guter Test mit Wettkampfcharakter“, bilanzierte Schwaigs Trainer Christian Donbeck am späten Sonntagnachmittag nach dem 3:1-Testspielerfolg gegen den TSV 1880 Wasserburg. „Solche Spiele bringen einen weiter.“ Wasserburgs Trainer Florian Heller teilte die Meinung, dass seine Mannschaft viel aus diesem Spiel mitnehmen kann. Mit dem Auftritt seiner Elf war er aber nicht zufrieden. „Mir hat die Körpersprache nicht gefallen und inhaltlich war es auch nicht gut“, kritisierte er.
Nach zuletzt drei lockeren Siegen gegen Bezirks- und Landesligisten kam für die Innstädter der Test beim Bayernliga-Zehnten, der zuletzt Landesligist Traunstein sage und schreibe mit 11:0 besiegte, zum idealen Zeitpunkt. Dorfen, Mögeldorf und Garching wurde phasenweise überrannt, gegen Schwaig ging das in dieser Form nicht mehr. „Ich lege sehr großen Wert auf die Defensive“, bekannte Donbeck, der vor allem bei der Zweikampfführung keine Kompromisse kennt. Entsprechend hartnäckig gingen seine Spiele zu Werke, weshalb die Gäste kaum ein Durchkommen fanden. Für den anstehenden Pflichtspielauftakt am kommenden Wochenende war es für die Löwen eine wichtige Erkenntnis, dass die Gegenwehr deutlich stärker sein wird, als in den letzten Freundschaftsspielen.
Auf der Gegenseite brillierte Schwaig nicht, schaltete nach Ballgewinnen aber schnell um, wodurch Vincent Sommer Lino Volkmer überraschen und per Weitschuss zum 1:0 überwinden konnte (16.). Auch nach dem Seitenwechsel ging es für die Löwen zu schnell und Felix Günzel vollendete nach gelungener Kombination eiskalt zum 2:0 (47.). Wasserburg wehrte sich und kam durch Dominik Köcks Schuss aus 25 Metern zum verdienten Anschlusstreffer (51.). Daniel Gaedke stellte aus kurzer Distanz nach einer Hereingabe von rechts den alten Abstand wieder her (56.). „Das Ergebnis geht so in Ordnung“, betrachtete Heller den Endstand nüchtern. Für den Coach zählte an diesem Sonntagnachmittag der Erkenntnisgewinn mehr.
JAH
Schaufenster


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