Olympia-Gold vor Augen: Franzi lag nach dem dritten Anschlag noch in Führung

 

Den Co-Moderator der ARD hielt es nicht mehr auf seinem Platz: Erik Lesser sagte, er müsse jetzt aufstehen, als die Franzi nach dem dritten Schießen auf der 15-Kilometer-Strecke in Führung lag. Doch beim olympischen Einzel-Rennen der Biathlon-Frauen am heutigen Nachmittag machte der letzte Stehendanschlag die Medaillen-Hoffnung der 31-Jährigen vom SC Haag zunichte.

„Sau-schade war das – es ärgert mich schon sehr“, sagte die Albachingerin anschließend im TV-Interview. Nach drei Super-Schießeinlagen mit 15 fehlerfreien Schüssen war am Ende der Wurm drin – zwei Fehler – das bedeutete zwei Strafminuten obendrauf und vorbei war der Traum vom Edelmetall. Am Ende wurde es Platz zehn für Franzi Preuß.

Beste Deutsche wurde Vanessa Voigt, die zwar fehlerfrei blieb, aber – besonders bitter – wie schon vor vier Jahren in Peking den undankbaren, vierten Rang belegte.

Den Olympiasieg sicherte sich Julia Simon aus Frankreich vor ihrer Teamkollegin Lou Jeanmonnot. Bronze holte völlig überraschend die Bulgarin Lora Hristova.

Weiter geht’s:

Am Samstag folgt der Sprint,

am Sonntag ist der Verfolger dazu und

nächste Woche am Samstag noch der Massenstart.

Dazwischen ist nächsten Mittwoch die Frauen-Staffel.

Foto: Kevin Voigt / Firma Alpenhain, deren Markenbotschafterin die Franzi ist

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