Sibylle Schuhmacher verrät ihre Highlights für das große Event im Juli
Sommer, Sonne und ein Beach-Feeling, mitten in der Wasserburger Altstadt – vom 11. bis 20. Juli gibt es nach dem großen Erfolg im Vorjahr wieder den „Hofstatt-Strand“. Sibylle Schuhmacher vom Innkaufhaus verrät heute ihre Highlights.
Ein Höhepunkt findet bereits am ersten Abend statt – die „weiße Nacht am Strand“. „Dieses Diner en Blanc wird etwas ganz Besonderes“, berichtet Sibylle Schuhmacher. Das Konzept sieht vor, dass jeder Besucher alles, angefangen vom Tisch, Stuhl und Essen selbst mitbringt und weiß gekleidet in die Hofstatt kommt. „Danach sitzen alle Gäste an einer langen Tafel zusammen“, freut sich Schuhmacher auf diesen besonderen Abend.
Besonders beliebt war im Vorjahr der Sandburgen-Wettbewerb, heuer gibt es am Samstag, 12. Juli ab 14 Uhr einen Vorentscheid. Die besten Teilnehmer qualifizieren sich dann für das große Finale am 20. Juli.
Als weitere Highlights nennt Schumacher die Modenschau am Samstag, 19. Juli, sowie die Weinverkostung am Tag zuvor. Winzer Paolo aus Italien verkostet hier erlesene Weine aus seiner Heimat. Dazu spielt Lounge-Musik.
„Auch heuer konnte wieder ein buntes, abwechslungsreiches Programm für Jung und Alt zusammengestellt werden“, so S Schuhmacher. Clownin Rosalie Sonnenschein, Kinderschminken und geflochtene bunte Haarsträhnen sollen den Kindern ein Lächeln ins Gesicht zaubern.
„Am meisten freue ich mich auf schöne, laue Sommerabende, gute Stimmung und viel Spaß“, so die Innkaufhaus-Chefin, die sich bei ihrem Organisationsteam mit Stadtmanager Simon Arnold, dem „El Paso“-Team sowie dem Verein „Innschleife“ bedankt.
Ein großer Dank für die Unterstützung geht an die Firmen Zosseder und Hutterer, die für tonnenweise Sand und damit für Beach-Feeling pur auf dem Platz vor der Hofstatt-Überdachung sorgen.
TANJA GEIDOBLER
Schaufenster



Des einen Freud, des anderen Leid. Während viele die Veranstaltung genießen, bedeuten diese zehn Tage für uns Bewohner der Hofstatt leider das Gegenteil. Bei über 30 Grad in einer Dachgeschosswohnung sind geschlossene Fenster keine Option – und gleichzeitig herrscht tagsüber durchgehend Trubel direkt vor der Haustür und abends bis weit nach 22 Uhr Livemusik.
Was für Besucher ein schönes Event ist, bedeutet für die Anwohner eine erhebliche Belastung. Kaum jemand möchte zehn Tage lang diese Geräuschkulisse direkt vor der eigenen Haustür haben. Wir haben jedoch keine Wahl und müssen damit leben.
Ich empfehle den Umzug ins Umland.. Nix für ungut.. Wenns heiß ist, und einen der Trubel nervt, dann fährt man an einen der hundert Seen in der Umgebung..mein Gott.. Wir wohnen auch mittendrin.. Toll, dass mal was los in der Stadt..
@Karina, das kann ich sehr gut verstehen.
Wasserburg ist eine wunderschöne alte Stadt, aber dort wohnen möchte ich nicht, vor allem nicht mit kleinen Kindern, die kaum zum Schlafen kommen.
Was für eine herrliche Verallgemeinerung, noch dazu unter der Voraussetzung selbst gar keine Evidenz für diese zu haben. Wir wohnen mit Kindern in der Altstadt und die können wunderbar schlafen. 😴
Mei irgendwas is halt immer gell. So ein Jammer.
In der Stadt sind Menschen, am See die Mücken. Am Ortsrand der Verkehr. In der Neubausiedlung die Holzheizungen und neugierigen Nachbarn. In der Arbeit ist die Arbeit. Ich befürchte, der Karina gefällt’s nirgendwo.
@Jammi, Von all den von Ihnen an den Haaren herbeigezogenen Aussagen hat @Karina kein Wort gesagt. Warum nicht mal eine andere Meinung einfach stehen lassen? So einen Satz wie Ihr letzter ist absolut nicht notwendig, sondern einfach eine dümmliche Vermutung.
Hallo Karina , muss ich dich jetzt bedauern ???
Andere Menschen müssen 365 Tage im Jahr mit einer Geräuschkulisse klarkommen .
Geh doch mal runter und schau in die glücklichen kinderaugen , wenn das nich die vorübergehende „ Lärmbelästigung“ nicht überkompensiert würde ich sagen dass das Problem bei dir liegt .
Noch einen schönen Sommer.
Hans
Es ist zu befürchten, dass sie beim Gassigehen von Kindern eher gestört wird, als dass sie mit glücklichen Kinderaugen was anfangen kann.
Als Anwohnerin lade ich die Veranstalterin, den Bürgermeister und den Stadtmanager herzlich ein, mit mir bis zum Ende des aktuellen Spektakels die Wohnung zu tauschen. Ich biete eine vollausgestattete Wohnung mit Küche und Bad (alle Schlafzimmer zur Hofstatt). Im Gegenzug erwarte ich ein Zimmer mit Bett und Stromanschluss (WLAN wäre schön) im Stadtgebiet. Es darf gerne ruhig sein.
Bedingung ist, dass meine Tauschpartner bis 20.07.2026 ausschließlich meine Wohnung nutzen, insbesondere von 20 Uhr bis 7 Uhr früh.
@Sonia. Ja, wo wohnst Du dann, wenn es Dir in Wasserburg zu laut ist und Du in der Nördlichen Burgau, dieser „Gegend“, keine Katze rumlaufen lassen würdest? In einem Bunker?
Ja die Sonnia… So ist sie. Heute so, morgen so – Hauptsach‘, was dagegen
@Hans Fuchs und @Mondia: Da kann ich nur antworten: Hauptsache, ohne nachzudenken dümmlich geantwortet.
Schade.
An deine Antwortqualitäten kommt niemand ran.
Wenn wir Altstadtbewohner die vielfältigen Belastungen (Lärm, Müll, etc.) die aus der stetig zunehmende Nutzung der Wasserburger Altstadt als „Event-Area“ für uns entstehen auch nur benennen, sehen wir uns umgehend mit Ratschlägen konfrontiert, wie Kubiac ihn hier vorbringt:
„dann zieh halt ins Umland“ oder gleich dem Vorwurf der Menschenfeindlichkeit ausgesetzt, wie Hans das hier insinuiert.
Das ist nicht nur nicht klug, sondern nachgerade unverschämt!
Wer, lieber Kubiac, lieber Hans war eigentlich maßgeblich am Wandel vom grauen Räubernest zum bunten Schmuckkästchen beteiligt?
Wer hat die hübsche Kulisse bewahrt in der heute so schön feiern ist?
Ich meine doch, dass da zahlreiche Altstadtbewohner, denen heute bei jedem Einwurf der Umzug wahlweise ins Umland oder ins Altersheim nahegelegt wird, nicht ganz unbeteiligt waren!
Die Wasserburger Altstadt ist wunderschön, das sind allerdings auch andere Städte.
Was den besonderen Reiz unserer Stadt ausmacht, ist ihre Lebendigkeit.
Und Lebendigkeit bedeutet in diesem Fall nicht Halligalli 24/7, sondern vielmehr die Tatsache, dass wir – noch – eine intakte Altstadt haben, in der Menschen tatsächlich leben, in der Menschen arbeiten, in der Kinder spielen, in der es Geschäfte und Werkstätten und Wohnungen gibt.
Das in der Kombination macht die Lebendigkeit der Stadt aus. Weder sind wir Freilichtmuseum noch Tollwood.
Wir Altstadtbewohner sehen uns im Juli und in den Wintermonaten mit einer „Hypereventisierung“ unseres Lebensumfeldes konfrontiert, die so bald nicht mehr tragbar ist.
Als zusätzlich belastend empfinde ich persönlich die Rücksichtslosigkeit, mit der seitens der diversen Veranstalter und Verantwortlichen der Stadt die Bedürfnisse der Altstadtbewohner negiert und ignoriert werden.
„,Hypereventisierung’ unseres Lebensumfeldes“
Geht’s auch ne Nummer kleiner…
Wahnsinn! Vor 40 Jahren donnerten noch die Lastwägen, Busse und tausende von Autos und Motorräder täglich durch die Hofstatt. Wer das Jahrzehnte mitgemacht hat, kann über das Theater, das hier von einigen Anwohnern aufgeführt wird, echt nur lachen und den Kopf schütteln.
Heute will man in einer Altstadt wohnen, aber bitte nicht zu laut!
Durchfahren soll am Wochenende auch keiner, angeblich wegen der Gefahr für „Kinder“. Logo!
Jetzt sind Kinder da und spielen, passt aber auch wieder nicht.
Ladenbesitzer versuchen was in Wasserburg aufzuziehen, um zu überleben. Sie kämpfen um ihr Überleben wegen Internethandel, Geiz ist geil, immer höheren Parkgebühren und sinkender Zahl an Parkplätzen usw.. Sie zahlen Gewerbesteuer und schaffen bzw. erhalten Arbeitsplätze.
Und es wird von fast allen Seiten nur gejammert und gemeckert.
Ohne Worte …
Aber keine Sorge! Bald gibt es keine Ladenbesitzer mehr in der Altstadt, wenn das so weitergeht und dann herrscht in der Altstadt für alle Zeiten Friedhofsruhe ohne Einkaufsmöglichkeiten und ohne Arbeitsplätze.
Ich überlege gerade die Events in der Stadt, sind ja immer nur ein paar Tage, und dazwischen ist m.M. genug Zeit zum Erholen, dafür ist WS eine lebendige Stad zum Einkaufen und Flanieren.
Ich habe lange an einer Hauptstraße in einem großen Mietshaus gewohnt und gelernt, mit Lärm umzugehen, z.b: bei geschlossenen Fenstern zu schlafen!
Lieber ab und zu Trubel, als Friedhofsruhe, die werde ich noch lange genug haben!!