Spielplatz in der Innwerksiedlung wird neu gestaltet
Der Spielplatz in der Innwerksiedlung am Burgerfeld ist sichtlich in die Jahre gekommen. In der gestrigen Sitzung des Bau-, Umwelt- und Verkehrsausschusses informierte Stadtbaumeisterin Mechtild Herrmann, dass eine Neugestaltung in Auftrag gegeben wurde. Auf einer Fläche von insgesamt 355 Quadratmetern soll ein Ort zum Lachen und Toben entstehen.
Landschaftsarchitektin Sandra Hielscher vom Landschaftsarchitekturbüro Niederlöhner stellte die Planungen für das Projekt vor. Die vier Bestandsbäume sollen erhalten bleiben und auch die bestehende Böschung werde in das neue Konzept integriert.
Für Kinder ab fünf Jahren soll es Möglichkeiten geben, die Geschicklichkeit und Bewegung fördern. Die Ideen reichen von einer Hangrutsche über einen Robinienstamm zum Balancieren bis hin zu zwölf Balancierpollern in verschiedenen Höhen. Das Herzstück der Anlage bildet das Hauptspielelement, das mit einer Erlebnishöhe, verschiedenen Ebenen und abwechslungsreichen Klettermöglichkeiten aufwartet. Auch an die Begleitpersonen wurde gedacht. Ein Sitzbereich für Eltern lädt zum Verweilen und Beobachten ein.
Für Kleinkinder ist ein eigener, separater Spielbereich mit Sonnenschutz vorgesehen. Die kalkulierten Kosten für das gesamte Vorhaben liegen bei etwa 100.000 Euro netto.
Wolfgang Janeczka (SPD) brachte das Thema Barrierefreiheit ein und fragte nach, wie es in Sachen Inklusion aussehe. Landschaftsarchitektin Sandra Hielscher erklärte, dass es durch die Böschung schwierig sei, dies umzusetzen. „Mit Unterstützung sei es aber auch für Kinder mit Handicap möglich, dort zu spielen.“ Stadtbaumeisterin Mechtild Herrmann ergänzte, dass sie die Planung noch mit dem Behindertenbeirat absprechen werde.
Sepp Christandl (Wasserburger Block) regte den Bau eines Trinkwasserbrunnens an. Gerade bei so einem heißen Sommer wie dem letzten sei dies sehr wichtig.
Einstimmig wurde die Kostenschätzung zur Kenntnis genommen. Der Entwurf zur Neugestaltung der Innwerksiedlung ist auf dieser Grundlage auszuarbeiten. Anregungen des Behindertenbeirats sollen in den Entwurf mit einfließen, zu prüfen ist die Errichtung eines Trinkwasserbrunnens.
TANJA GEIDOBLER / Bild: Stadt Wasserburg
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