Saisonende der 2. Judo-Bundesliga am Samstag für Tabellenführer Aibling-Grafing

Alles oder Nichts am letzten Kampftag der Saison: Am kommenden Samstag reist die Kampfgemeinschaft Aibling-Grafing als Tabellenführer der 2. Judo-Bundesliga nach Erlangen. Es herrscht Hochspannung: Gegen den Erstliga-Absteiger der vergangenen Saison können die Oberbayern am letzten Kampftag die Zweitliga-Meisterschaft klarmachen. Sechs Siege aus sechs Begegnungen – so lautet die Saisonbilanz der KG Aibling-Grafing vor dem letzten Kampftag. Um gegen den ehemaligen Erstligisten aus Mittelfranken die Meisterschaft perfekt zu machen, brauchen die Kurstädter mindestens ein Unentschieden.

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Der Aiblinger Maxim Weisser (blauer Anzug) mit einem tiefen Schulterwurf beim Kampf gegen Großhadern …

„Wir wollen aber natürlich trotzdem gewinnen“, gibt sich Trainer Florian Speigel kämpferisch. In dem Wissen, dass mit Erlangen ein harter Brocken auf sein Team zukommt. „Wir haben in den letzten Jahren leider nie gut gegen sie ausgesehen, so ehrlich muss man sein. Wir sind also vorgewarnt und werden alles daransetzen, die Saison perfekt mit sieben Siegen aus sieben Begegnungen zu beenden“, ergänzt Trainer-Kollege Martin Garic.

Wie wichtig ein Sieg für die Kampfgemeinschaft ist, zeigt ein Blick auf die Tabelle. So können neben der KG Aibling-Grafing auch noch die Teams von München-Großhadern und auch Erlangen selbst Zweitliga-Meister werden, sollten die Männer vom Trainer Duo Garic / Speigel am letzten Kampftag straucheln.

„Das gilt es mit aller Macht zu verhindern!“ sind sich die Verantwortlichen einig. Kleinere Sorgenfalten bereitet dabei auch der Blick auf den Kader. So müssen die Coaches in Erlangen auf einige Leistungsträger verzichten, wollen dies, ob der Kaderbreite, allerdings nicht als etwaige Ausrede gelten lassen.

„Wir konnten ähnliche Ausfälle über die Saison hinweg bisher gut kompensieren und ich bin fest davon überzeugt, dass uns dies auch gegen Erlangen gelingen wird“, gibt sich Team-Manager und Kämpfer Robert Buendowski optimistisch und ergänzt: „Für den einen oder anderen wird dies der Moment zum Scheinen sein.“

Dass aus dem „Schein“ des Einzelnen auch tatsächlich goldener Schein – oder ein „Sein“ für das gesamte Team wird, dafür wollen die Kämpfer der Kampfgemeinschaft am kommenden Samstag in Erlangen mit einem letzten Auswärtssieg sorgen, wenn es heißt „Erster gegen Dritten“ – in der 2. Judo-Bundesliga.

MG

Fotos: KSV Bad Aibling 

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