Julia Decker aus Kirchdorf will Bayerische Milchkönigin werden – Abstimmung läuft

Die 20-jährige Julia Decker aus Kirchdorf hat einen großen Traum – sie möchte Bayerische Milchkönigin werden. Der Traum könnte tatsächlich wahr werden, denn Julia hat es bereits in die Endauswahl unter die besten acht Finalisten geschafft. Die endgültige Entscheidung fällt am 5. Mai – von heute bis zum kommenden Freitag, 1. Mai, kann auch online abgestimmt werden.

Im Gespräch mit der Wasserburger Stimme berichtet Julia, die als milchwirtschaftliche Laborantin bei der Privatmolkerei Bauer in Wasserburg arbeitet, wie wichtig ihr die Milch schon seit ihrer Kindheit war. „Ich war immer schon sehr eng mit der Landwirtschaft verbunden, als Kind war ich sehr viel am Hof meiner Großeltern“. Als Jugendliche hat sie ihrer Freundin oft beim Kühe melken geholfen. Und auch jetzt spielt die Landwirtschaft wieder eine große Rolle in ihrem Leben, denn Julia´s Freund Simon lebt auf einem Bauernhof.

Auch beruflich hat sich Julia der Milch verschrieben, ihre Ausbildung hat sie 2024 als Beste abgeschlossen, mittlerweile arbeitet sie im Labor. „Ich begleite die Milch sozusagen vom Landwirt bis hin zum fertigen Lebensmittel im Supermarkt“, erklärt Julia. Die Arbeit ist vielseitig, neben Qualitätskontrollen führt Julia unter anderem auch mikrobiologische und chemische Untersuchungen durch.

Neben ihrer Leidenschaft für die Milch hat die 20-Jährige auch noch andere Hobbies – sie geht gerne tanzen, laufen und trifft sich mit Freunden.

Dass sie es ins Finale geschafft hat, macht Julia sehr stolz. „Jetzt steigt die Spannung“. Am 4. Mai wird sich Julia in Scheßlitz im Landkreis Bamberg den Fragen einer fachkundigen Jury stellen. Auf diese Fragen bereitet sie sich derzeit gut vor – „ich spreche viel mit der Familie und meinem Freund und habe meine alten Schulunterlagen hervorgeholt“.

Und was genau sind die Aufgaben einer Milchkönigin? Während der zweijährigen Amtszeit vertreten die Milchhoheiten die Bayerische Milchwirtschaft auf unterschiedlichsten Veranstaltungen in und außerhalb Bayerns. Die Einsätze reichen von Besuchen bei Fachmessen und Verbraucherausstellungen, wie der Biofach in Nürnberg oder der Grünen Woche in Berlin, über Events wie die Bauernmarktmeile in München, dem Internationalen Käsefestival in Lindenberg sowie Besuche der Milchwirtschaftlichen Fachzentren und Tierschauen der Rinderzuchtverbände.

Auch von ihren Arbeitskollegen bei der Privatmolkerei Bauer erhält Julia positives Feedback. „Ich habe volle Unterstützung von meinem Betrieb“, freut sich Julia.

Seit heute kann die Stimme unter Milchbauernservice Bayern – Wahl der Bayerischen Milchhoheiten 2026: Verband der Milcherzeuger Bayern e.V. für einen der Kandidaten abgegeben werden. Das Gesamtergebnis des Online-Votings fließt in die Jurywertung mit ein. Am Freitag, 1. Mai, um 24 Uhr, endet die Möglichkeit zur Abstimmung.

Über den Verband der Bayerischen Milcherzeuger
Der VMB (Verband der Milcherzeuger Bayern) vertritt als berufsständische Vertretung der Milcherzeuger in Bayern die Interessen der bayerischen Milchbauern. Er unterstützt die Milcherzeuger mit Informationen und Beratung, vor allem in den Bereichen Milchmarkt, Qualitätssicherung und Nachhaltigkeit, fördert den Absatz von Milch und Milcherzeugnissen und steht Politik, Wirtschaft und Medien als sachverständige Stelle zur Verfügung.

Über milch.bayern
milch.bayern wurde im Mai 2017 auf Initiative der bayerischen Molkereien gegründet. Er ist der freiwillige Zusammenschluss der bayerischen Milch- und Molkereibranche und unter dem gemeinsamen Dach haben die Mitglieder wichtige Kompetenzen gebündelt, um zentrale Aufgaben der bayerischen Milchwirtschaft zu bearbeiten. Das Aufgabenspektrum des milch.bayern ist vielfältig und orientiert sich an den Bedürfnissen der bayerischen Milchwirtschaft sowie ihren Partnern. Die Mitglieder des milch.bayern verarbeiten rund 90 Prozent der in Bayern erzeugten Milch.

TANJA GEIDOBLER

 

Schaufenster