Pfaffinger Räte sollten Gestaltung des Rathaus-Vorplatzes aus der Hand geben und lehnten ab

Wie soll der Vorplatz des Rathauses in Pfaffing neu gestaltet werden? Diese Frage wollte die Gemeindeverwaltung um Bürgermeister Josef Niedermeier vom Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum München, dem man vor kurzem beigetreten war, beantwortet wissen –  und zwar per Entwurfskonzept, was der Gemeinderat gestern Abend in Auftrag geben sollte.

Doch als die Räte vom Rathauschef erfuhren, dass ein Konzept des Verbandes zu folgenden Stundenlöhnen erfolgen solle –

Gemeindebetreuer für Pfaffing 121 Euro pro Stunde – Projektleiter 115 Euro pro Stunde – Projektmitarbeiter 95 Euro pro Stunde –

da gab’s von einigen Gemeinderäten erst überraschtes Staunen und dann kein grünes Licht.

Schon sehr happig sei dieser Stundensatz und nicht nachvollziehbar, sagte Christian Rosenauer von der ÜWG und

sein Fraktionskollege Sepp Reich wurde deutlich und betonte: „Es geht doch um den Platz vor UNSEREM Rathaus. Also warum bitte wird da nicht vorher von uns hier drüber geredet? Was wollen denn wir bei dem Rathaus-Vorplatz? Es geht doch um unsere Ideen.“

Tobias Forstner, ebenfalls von der ÜWG, hatte da bereits schon eine: Er könne sich durchaus im Zusammenhang mit der Planung auch gleich Überlegungen für eine Verkehrs-Einbahnstraßen-Regelung dort vorstellen.

Christian Rosenauer stellte dann den Antrag, das Thema der Rathaus-Vorplatz-Gestaltung zuerst nun im Pfaffinger Bauausschuss zu behandeln. Mehrheitlich hat der Gemeinderat gestern Abend dafür gestimmt.

Hintergrund des Projekts:

In der Neugestaltung soll es in erster Linie um den Parkplatz-Bereich rund um das Pfaffinger Rathaus westlich wie südlich gehen – mit Gehweg-Einbindung und vor allem Barrierefreiheit, wie Bürgermeister Josef Niedermeier betont hatte.

Foto: WS-Archiv

 

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