Jahreshauptversammlung mit vielen Besuchern und Ehrungen

Kürzlich lud die Sektion Wasserburg zur jährlichen Hauptversammlung nach Eiselfing ins Gasthaus Höhensteiger. Der Andrang war in diesem Jahr enorm, 81 Mitglieder waren gekommen.

Fritz Gottwald, erster Vorstand, eröffnete den Abend mit seinem Bericht. Eigentlich hatte er angekündigt in diesem Jahr nach 32 Jahren ununterbrochener Vorstandschaft sein Amt niederlegen zu wollen. Aufgrund aktueller Projekte wie der Neuausrichtung der Geschäftsstelle und der geplanten Pacht einer zweiten Selbstversorgerhütte, hatte er sich dazu entschieden noch zwei weitere Jahre zu kandidieren. „Dann ist aber endgültig Schluss und jemand von Euch wird diesen tollen Verein übernehmen“, so Gottwald. Überwältigt zeigte sich die gesamt Vorstandschaft von der großen Zahl der anwesenden Mitgliedern. Dies sei ein Beweis der Wertschätzung der ehrenamtlichen Arbeit. Und in der Tat wurde im vergangen Jahr vieles in Angriff genommen: Ein vereinseigener Kleinbus ist mittlerweile in Betrieb, die Vereinsabende wurden grundlegend neu gestaltet, das Buchunssystem für die Wasserburger Hütte wurde digitalisiert, ebenso der Anmeldeprozess zu den vielfältigen Tages- und Mehrtagestouren.

Die zweite Vorsitzende Petra Hofmann informierte unter anderem zu dem geplanten 50 jährigem Hüttenjubiläum der Arzmooshütte am 14. Mai und blickte auf die Weihnachtsfeier zurück. Außerdem gab es einen  Ausblick auf die Weihnachtsfeier 2026.

Der noch amtierende Tourenwart Horst Zanter berichtete von den vielen unterschiedlichen Touren und ehrte das tourenfreudigste Mitglied. Peter Behrend berichtete über die Mitgliederentwicklung und weitere Neuerungen in der Geschäftsstelle. So betrage die Mitgliederzahl aktuell 5.352 Mitglieder. Aufgrund der weiter wachsenden Mitgliederzahl müsse der Digitalisierungsprozess weiter vorangetrieben werden. Man sei aber auf einem guten Weg.

Hüttenreferent Rupert Altermann gab eine Wasserstandsmeldung zur Arzmooshütte. Insgesamt laufe alles sehr gut, wenn auch für immer mehr Gäste das Leben auf einer Selbstversorgerhütte, abseits der Komfortzone recht herausfordernd sein kann. Kletterreferent Lukas Bartholme berichtete von seiner insgesamt zehnjährigen Tätigkeit. In dieser Zeit habe er federführend den Bau der neuen Boulderhalle initiiert und begleitet.

Begeisternd erzählte der Jugendreferent Daniel Hofweber von den vielfältigen Aktivitäten der Jugend. Ausdrücklich bedankte er sich beim Verein, dass die Belange der Jugend immer Gehör finden, und dass gute Kompromisse zur Förderung der Jugend selbstverständlich sind. Ausbildungsreferent und Datenschutzbeauftragter Georg Mühlbauer berichtete  unter anderem von dem immer komplexer werdenden Datenschutz der bei der großen Mitgliederzahl aber essentiell sei. So werde in Kürze eine Zwei-Faktor-Autorisierung eingeführt, die die Datensicherheit weiter erhöhe.

Schätzmeister Markus Reheis berichtete von einer gesunden Finanzlage, die bei vernünftiger Planung Investitionen wie in den Vereinsbus oder in die Pacht einer zweiten Hütte durchaus vertretbar machen. Nach dem Bericht des Schatzmeisters wurde die gesamte Vorstandschaft entlastet.

Nach einer kurzen Pause kam es zur Ehrung/Verabschiedung langjähriger Mitglieder in Funktionsaufgaben:

Horst Zantner wurde als langjähriger Tourenwart verabschiedet, als Tourenbegleiter bei Freitagstouren bleibt er dem Verein erhalten.

Lukas Bartholme wurde nach zehnjähriger, äußerst erfolgreicher Tätigkeit als Boulder/Kletterreferent verabschiedet.

Monika Wagner wurde zum zweiten Mal als Schriftführerin verabschiedet, nachdem sie zwischenzeitlich kommissarisch wieder eingesprungen war.

Marianne Reich wurde  nach 24 Jahren als Leiterin der Geschäftsstelle in den Ruhestand verabschiedet.

Schließlich kam es zur Neuwahl des Vorstandes: Alle Vorstandsmitglieder wurden einstimmig gewählt. Neu im Vorstand ist der Schriftführer Martin Gottwald. 

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