Der amtierende CSU-Mann gewinnt die Stichwahl im Landkreis Rosenheim gegen Sepp Hofer
398 von 400 Stimmbezirken sind mittlerweile ausgezählt. Und auch wenn es noch nicht amtlich ist: Otto Lederer (55) von der CSU dürfte der Sieg bei der Stichwahl um das Amt des Landrats im Landkreis Rosenheim nicht mehr zu nehmen sein. Er liegt vor den beiden letzten End-Ergebnissen aus Aibling und Kolbermoor mit 53,3 Prozent vorne.
Sepp Hofer von den Freien Wählern erhielt demnach bislang 46,7 Prozent.
Die Wahlbeteiligung lag insgesamt bei nur 44,1 Prozent.
Zum 8. März vor zwei Wochen hatten noch 65 Prozent der Wahlberechtigten im Landkreis insgesamt gewählt.
Bei der Kommunalwahl vor sechs Jahren kandidierte Otto Lederer erstmals für das Amt des Landrats des Landkreises Rosenheim.
In der Stichwahl 2020 hatte er sich dann mit 68,8 Prozent gegen seine Herausforderin Ursula Zeitlmann von den Grünen durchgesetzt gehabt.
Schaufenster


Gratulation an Herrn Lederer👍
Gratulation an Sepp Hofer, auch wenn paar Prozente noch gefehlt haben.
Es wäre für die Menschen sehr gut gewesen, wenn ein neuer, CSU-freier Wind im Landratsamt Einzug gehalten hätte.
Otto Lederer ist ein klassischer CSU-Mann, der wenig eigene Akzente setzen konnte.
Die Angelegenheit Asylunterkunft in Rott am Inn zeigte sein Rückgrat und seine Haltung bzgl. der Sorgen der Bürger.
Bürgerinnen und Bürger können nur hoffen, dass bei der nächsten Wahl ein fähiger Nicht-CSU-Kandidat oder Kandidatin die Wahl gewinnt.
Super Kommentar, absolut richtig.
Hofer wäre bestimmt nicht schlechter gewesen.
Die Rotter werden sich freuen.
Wieder hat Wasserburg die niedrigste Wahlbeteiligung im Landkreis! Diesmal unter 30 Prozent (…)
Beschämend reicht nicht mehr für das!
… es gibt keine Wahlpflicht – und das ist auch gut so (…)
Sind in Wasserburg die briefwahlunterlagen wieder aufgetaucht?
Meines Erachtens Schlamperei hoch drei – Wasserburg ist schließlich kein Dorf.
Wir am Dorf haben unsere Wahlunterlagen pünktlich bekommen
Als mündiger Erwachsener hat man ja überhaupt nicht ahnen können, dass die Briefwahl bei der Kommunalwahl immer ein Vanbanquespiel ist, da bei einer Stichwahl die Frist von zwei Wochen zum Drucken der Wahlzettel, zum Verteilen der Briefwahlunterlagen und zur Rücksendung viel zu knapp ist, oder?
Mit Schlamperei hat das wenig zu tun, sondern eher mit „Hirn einschalten“ beim Wähler.
Wie wäre es nämlich einfach mal wieder „old school“ im Wahllokal zu wählen, wenn nichts Zwingendes dagegen spricht (z. B. eine schwere Krankheit) oder ist das heutzutage einfach zu „Boomer“-mäßig?^^
Du scheinst ja aus einer wahren Hochburg der Demokratie zu stammen oder wie war die Wahlbeteiligung in deiner Kommune?
Und ansonsten: Herrliches Wetter und zwei Kandidaten aus einem recht ähnlichen politischen Spektrum machen aus einer Stichwahl nun nicht gerade einen Straßenfeger.
Man kann das aber auch durchaus anders sehen: 70,6 Prozent (!) der Wahlberechtigten in der Stadt Wasserburg haben/hatten kein Interesse an der Stichwahl des Landrats. Diese Personengruppe darf dann aber auch in den kommenden sechs Jahren bitte nicht jammern oder schimpfen über Landratsentscheidungen!
Vielleicht können sich auch 70% mit keinem der beiden Kandidaten anfreunden (…)
Genau so ist es.
Und unter uns 70% werden wohl viele Gleichgesinnte sein.
aber wer nicht wählt, wählt immer das *schlimmere* Übel ;)
Wahlen sind frei, gleich und geheim. Ich habe beim 1. Wahlgang gewählt. Und konnte jetzt bei der Stichwahl keinem der beiden verbleibenden Kandidaten etwas abgewinnen und habe mich deshalb bei der 2. Wahl enthalten. Auch das ist Demokratie – ich muss nicht wählen.
Damit verliere ich doch nicht im Nachgang mein Recht auf sachliche Kritik.
Ein sehr beachtlicher Erfolg für Sepp Hofer, Gratulation.
Es wäre ein sehr positives Signal gewesen, wenn endlich auch im Rosenheimer Landkreis eine CSU-freier Landrat Einzug gehalten hätte.
Aber es tut sich was, die Abwahl von Andreas März ist schon ein beachtliches Zeichen.
Wie bereits beschrieben, ist Otto Lederer kein durchsetzungsstarker Landrat und erhält viele Vorgaben von „oben“ …
Was er sich in der Angelegenheit Asylunterkunft Rott am Inn geleistet hat, sucht ohne Gleichen und beschreibt seinen Charakter.
Die katastrophale Wohnsituation im Süden Bayerns geht ausschließlich auf das Konto der CSU!
Markus Söder hat mit Edmund Steuber fast 30.000 Staatswohnungen billig verscherbelt, die nun dringend als Sozialwohnungen fehlen.
Ein paar Leute sind dadurch zu Milliardären geworden … Für den arbeitenden Steuerzahler eine absolute Katastrophe mit riesigen Nachfolgekosten.
Es ist wirklich an der Zeit, diesen Filz abzuwählen, was immer öfter auch stattfindet.
Ihr Kommentar trifft den Nagel auf den Kopf