Kreisklassen-Start mit einer TSV-Leistung, auf die man aufbauen kann - Kapitän leider verletzt
Die Schnaitseer waren von Trainer Michael Neumeier defensiv gut auf die schwierige Aufgabe gegen die U21 der Rosenheimer Sechzger eingestellt, die der überlegene, ungeschlagene Liga-Primus sind in der Kreisklasse. Schnaitsee wiederum hat im Mittelfeld Tabellen-überwintert.
Man stand tief und versuchte auf Konter zu lauern. Rosenheim II hatte aber gleich mit dem ersten ernsthaften Angriff eine Großchance zu verzeichnen. Eine Flanke fand Sturmtank Riccardo Merati, dessen Kopfball kratzte Torwart Herbst aus dem bedrohten Eck und der Schlussmann war dann auch beim Nachschuss zur Stelle.
Anschließend schafften es die Fernsehturmkicker, die Landesliga-Reserve mit der tiefen, gut gestaffelten Defensive zunehmend zu nerven. Das Mittel der Wahl blieben Fernschüsse, die zumeist sichere Beute für den Schnaitseer Schlussmann waren. Nur gegen einen Schlenzer von der Strafraumkante war Herbst richtig gefordert, lenkte den Ball aber am Tor vorbei. So ging es mit einem 0:0 in die Pause.
Durchgang zwei begann wie der erste – mit einer Großchance vom Tabellenführer.
Ein Freistoß vom Strafraumeck rutschte durch, doch erneut war Torwart Herbst zur Stelle und parierte. Die anschließende Ecke sollte dann aber den Abwehrriegel knacken: Schnaitsee bekam den Ball nicht aus der Gefahrenzone und so erzielte Aktivposten Aini Merepeza durch mehrere Abwehrbeine hindurch das 1:0 für die Gastgeber.
Rosenheim drückte nun auf die Entscheidung, biss sich aber vorerst die Zähne an der Schnaitseer Defensive inklusive Torhüter aus. Riccardo Merati scheiterte mit einem Kopfball am 31-jährigen Schlussmann und auch mit einem tückisch abgefälschten Aufsetzer war der Mann zwischen den Pfosten nicht zu überwinden.
Schlussendlich brauchte es einen Geniestreich für den vorentscheidenden zweiten Rosenheimer Treffer: Ein Flugball aus dem Halbfeld fand den eingelaufenen Aini Merepeza, welcher technisch anspruchsvoll in der 72. Spielminute auf 2:0 stellte.
Die Gäste gaben nie auf und hatten spät auch den ersten Torschuss, welcher von Torwart Ben Elazar sicher gehalten wurde, konnten aber die Rosenheimer zu selten vor ernsthafte Probleme stellen – auch weil man eigene Umschaltsituationen zu unsauber ausspielte.
Schlussendlich fuhr man erhobenem Hauptes aus der kreisfreien Stadt heimwärts, sicherlich eine Leistung auf der man aufbauen kann – jedoch mit dem späten Wermutstropfen einer Sprunggelenks-Verletzung von Kapitän Manuel Stocker.
Am kommenden Samstag geht’s daheim gegen die nächste Landesliga-Reserve – Wasserburg II reist mit Aufstiegs-Ambitionen an.
Schaufenster



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